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„Etikettenschwindel im Großformat“Opposition kritisiert Krischers Plan für marode Straßen und Brücken

Verschiedene Verkehrsschilder

Copyright: Jens Büttner/dpa

NRW nutzt Gelder aus dem Sondervermögen des Bundes auch für Landesstraßen. (Symbolbild)

NRW saniert Straßen und Brücken – doch es gibt Ärger

Mit Geld aus einem Spezialtopf des Bundes soll die Erneuerung von Straßen in NRW endlich beschleunigt werden. Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) präsentierte eine erste Übersicht: 23 Brücken werden komplett erneuert und viele Straßenbeläge saniert – meistens wird dabei auch ein neuer Radweg angelegt. Auch Tunnel stehen auf der Agenda. Allein für dieses Jahr sind dafür 60 Millionen Euro eingeplant.

Eines der ersten Vorhaben, das die Menschen vor Ort merken werden, ist der Neubau einer 85 Meter langen Brücke. Sie führt in Königswinter an der L193 über die Schienen. Der Clou dabei: Das Ganze soll in nur zehn Monaten über die Bühne gehen – vom Baubeginn bis zur Eröffnung. Der Landesbetrieb Straßen.NRW will den Neubau während der kompletten Sanierung der Bahnlinie zwischen Troisdorf und Wiesbaden ab dem Sommer realisieren.

Minister verspricht: „Sanierungsstau schneller abarbeiten“

„Mit den Mitteln aus dem Sondervermögen schaffen wir mehr Projekte pro Jahr, können andere vorziehen und den Sanierungsstau schneller abarbeiten“, so der Verkehrsminister von NRW. Zusätzlich zu diesem Geld vom Bund kommen laut seinem Ministerium noch 235 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt von NRW, die dieses Jahr für den Erhalt der Straßen zur Verfügung stehen.

Opposition wütend: „Etikettenschwindel im Großformat“

Doch im Landtag sorgt das für mächtig Ärger bei der Opposition. Die SPD-Fraktion bezeichnet das Vorhaben als „Etikettenschwindel im Großformat“ und bemängelt zudem, dass Gelder für den Straßenbau in den Kommunen gekürzt wurden. Und auch die FDP teilt ordentlich aus: „Das größte Verkehrsprojekt von Schwarz-Grün ist bislang der Verschiebebahnhof.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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