Der Mentalist Timon Krause hat sich die Körpersprache von Donald Trump vorgenommen – er zieht ein klares Fazit.
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Der Mentalist und einstige RTL-„Let's Dance“-Teilnehmer Timon Krause (31) ist ein Meister, wenn es darum geht, andere Menschen und ihr Verhalten zu lesen. Er setzt als Mentalist spezifische psychologische Techniken ein, achtet genau auf das kleinste Muskelzucken, auf Mimik und Körpersprache.
Nun hat Krause die Körpersprache eines sehr bekannten Menschen näher unter die Lupe genommen: US-Präsident Donald Trump. Auf Instagram zieht Krause daraus interessante Schlüsse.
„Körperhaltung immer weiter nach vorne verlagert“
„Körpersprache kann uns einen guten Eindruck darüber geben, wie es um die mentale sowie körperliche Gesundheit einer Person steht“, erklärt der Mentalist in einer Story. In Trumps spezifischem Fall könne man gut sehen, „dass er in den letzten Monaten seine Körpersprache und Körperhaltung immer weiter nach vorne verlagert hat“, so Krause. „Er steht fast schon schief. Er hält die Hände hinter dem Rücken, als müsste er die Balance halten.“
Und was hat das zu bedeuten? „So eine Körperhaltung sieht man regelmäßig bei Menschen mit der seltenen frontotemporalen Demenz. Das ist eine spezifische Demenzform, bei der Nervenzellen im Stirnbereich sowie im Schläfenbereich absterben“, erklärt Krause. Das führe etwa zu Gleichgewichtsproblemen, aber auch zur Veränderung in der Persönlichkeit, in der Sprache und Ausdrucksweise und Problemen mit dem Gedächtnis.

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Mentalist Timon Krause nimmt in einer Instagram-Story Donald Trump unter die Lupe.
Krause: „Trumps Ausdrucksweise und seine immer undeutlicher werdende Sprache könnten darauf schließen lassen, dass er schon länger unter frontotemporaler Demenz leidet.“ Es wäre, meint der Mentalist, nicht überraschend, wenn es in den nächsten sechs Monaten einen plötzlichen Schub gebe.
Krause ist nicht der erste, der sich an einer Ferndiagnose beim US-Präsidenten versucht. Der Gesundheitszustand von Trump ist schon länger Teil von zahlreichen Spekulationen.
Schon vor seiner Wiederwahl forderten Hunderte US-amerikanische Ärzte Transparenz von Trump. Sie kündigten an, ihn genauer zu beobachten. Man wisse um die gebotene Zurückhaltung bei Ferndiagnosen, aber man sehe es auch als Pflicht an, die US-Amerikaner zu warnen.
Schon seit längerem sehe man bei Trump klare Zeichen einer Demenz, sagt etwa Harry Segal, Dozent an der psychologischen Fakultät der renommierten Cornell University im US-Staat New York. Auffällig seien sein Gang und seine Sprache. Ähnlich hat es auch Wido Nager, langjähriger neurologischer Leiter der Demenzambulanz an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), bei RND beurteilt: Trump zeige deutliche Zeichen der frontotemporalen Demenz, lautete auch seine Diagnose.
Trump selbst bestreitet natürlich jedwede Krankheit. Seine MRT-Untersuchung Ende des letzten Jahres sei etwa „perfekt“ gewesen, sagte er. Dennoch räumte auch er bereits ein, dass sein Amt ihn fordere. „Der Tag wird kommen, an dem ich wenig Energie habe“, schrieb er auf Truth Social. Das passiere aber schließlich jedem. (mg)

