Ein YouTube-Video von Kai Trump sorgt für Ärger. Sie filmt sich bei einem sündhaft teuren Einkauf – mit dem Secret Service im Schlepptau.
„Könnte bankrottgehen“Protz-Einkauf von Trump-Enkelin löst Wut im Netz aus

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Kai Trump löst mit Protz-Einkauf einen Shitstorm aus. (Archivbild)
Kai Trump (18) erhitzt mit einem Video aktuell die Gemüter in den sozialen Medien, wie das US-Magazin „Newsweek“ meldet. Die Enkelin von Donald Trump und Tochter von Donald Trump Jr. hat auf ihrem YouTube-Kanal einen Vlog gepostet.
Darin nimmt sie ihre Follower mit auf eine Einkaufstour in einen Edel-Supermarkt in Los Angeles. Gedreht wurde bei der Nobel-Kette Erewhon, berüchtigt für ihre extrem kostspieligen Lebensmittel und Smoothies. Der Clip ging im Netz sofort durch die Decke und entfachte eine heftige Debatte über den zur Schau gestellten Luxus.
„Buchstäblich bankrottgehen“: Trump-Enkelin schockiert über Preise
In dem Clip präsentiert Kai Trump diverse Artikel aus dem Angebot des Feinkost-Marktes. Gleich am Anfang verkündet sie in die Kamera: „Ich habe heute meinen Secret Service mit zu Erewhon gebracht.“
Beim Schlendern durch die Gänge bemerkt sie immer wieder die gesalzenen Preise und meint an einem Punkt: „Das ist so teuer, ich könnte hier buchstäblich bankrottgehen.“
An der Kasse kommt dann der Hammer: Die Rechnung belief sich, so berichten mehrere US-Medien, auf etwa 233 US-Dollar. Ihre verblüffte Reaktion darauf: „Das ist verrückt teuer.“ Erewhon ist als einer der kostspieligsten Lebensmittelläden der Vereinigten Staaten bekannt und ein Hotspot für Influencer und Stars. Der Vlog selbst ist im typischen Stil eines Einkaufs-Videos produziert, wie man sie zu Tausenden auf YouTube findet.
Auch der Secret Service sorgt für Zündstoff
Für zusätzlichen Zündstoff sorgt auch die Begleitung durch den Secret Service. Dass Kai Trump von den Sicherheitsleuten eskortiert wird, ist an sich normal: Familienangehörige von Ex-Präsidenten stehen unter Personenschutz.
Doch dass die Bodyguards in einem lockeren YouTube-Video zur Schau gestellt werden, stößt vielen Nutzern sauer auf – sie sehen es als Teil der Inszenierung.
Im Internet hagelte es kritische Kommentare zu dem Video. Manche werfen Kai Trump Angeberei mit ihrem kostspieligen Einkauf vor, gerade weil zahlreiche Amerikaner mit den wachsenden Kosten für den Lebensunterhalt ringen.
Andere nehmen den Clip in Schutz und argumentieren, es sei ein ganz normaler Influencer-Vlog. Das Video ist nach wie vor auf YouTube verfügbar und sammelte in nur zwei Tagen etwa 400.000 Klicks. (jag)

