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Roboter-Taxis saufen abGoogle-Schwester Waymo stoppt Dienst nach Pannen bei Regen

Waymo

Copyright: Andrej Sokolow/dpa

Zunächst waren fahrerlose Waymo-Robotaxis vor allem in sonnigen Gegenden wie San Francisco unterwegs. (Archivbild)

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Hightech-Taxis saufen ab: Waymo stoppt Robotaxi-Dienst.

Hightech-Taxis saufen ab! Google-Schwester Waymo zieht die Notbremse

Das ist ein herber Dämpfer für die Zukunftsvision vom autonomen Fahren. In zwei US-Städten hat die Google-Schwester Waymo ihren Robotaxi-Dienst gestoppt. Der Grund ist so simpel wie peinlich: Die Hightech-Autos blieben nach starkem Regen einfach im Wasser stecken.

In Atlanta (Georgia) und San Antonio (Texas) rührt sich vorerst kein Rad mehr. Die autonomen Fahrzeuge des Unternehmens sollen erst wieder auf die Straße, wenn die Bedingungen sich normalisiert haben. Ein Versuch, die Schwierigkeiten mit einer Software-Aktualisierung für rund 3.800 Autos zu lösen, brachte letzte Woche keinen Erfolg. Offenbar muss da noch kräftig nachgebessert werden. Am Mittwoch fuhr dann ein Waymo-Taxi ohne Fahrgäste in Atlanta in eine überflutete Zone und war manövrierunfähig.

Nicht der erste Reinfall im Regen

Ein ähnlicher Zwischenfall hatte sich bereits im April in San Antonio zugetragen. Waymo verlässt sich zur Beurteilung der Straßenlage unter anderem auf Wetterdienste. Das Kuriose: Das Auto in Atlanta war schon im Wasser gefangen, bevor eine offizielle Unwetterwarnung herausging. Die Technik scheint mit den Launen der Natur überfordert.

Dabei hat Waymo große Pläne. Das Unternehmen zählt derzeit rund 500.000 Beförderungen von Gästen monatlich und möchte den Service rasch in andere Städte bringen. Anfangs waren die Wagen vor allem in sonnenverwöhnten Orten wie Phoenix in Arizona und San Francisco unterwegs. Mit der Expansion in den letzten Jahren kamen aber auch Zonen mit anspruchsvollerem Wetter dazu. (dpa/red)

Zwangspause auch auf den Highways

Gleichzeitig legte Waymo auch den Betrieb auf Autobahnen in San Francisco, Los Angeles, Phoenix und Miami auf Eis. Dieser war erst Ende 2025 gestartet. Die Firma will das Verhalten der Software bei gewissen Baustellentypen optimieren. Danach sollen die Fahrten auf den Schnellstraßen «bald» wieder starten.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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