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Chaos in den Niederlanden Proteste gehen weiter – Autobahnen blockiert, lange Staus 

Bauern und Bäuerinnen haben bei einer Protestaktion auf der Autobahn A1 ein Schild von der niederländisch-deutschen Grenze entfernt.

In den Niederlanden sorgen Proteste aus der Landwirtschaft für lange Staus. Das Foto vom 29. Juni 2022 zeigt eine Protestaktion auf den Straßen von Holland.

In den Niederlanden haben Landwirte und Landwirtinnen aus Protest mehrere Autobahnen mit Treckern blockiert und für unglaubliches Verkehrs-Chaos gesorgt. Grund für die Aktion ist ihr Unmut über geplante Umweltauflagen.

Für mehrere Hundert Kilometer Staus sorgten niederländische Bauern und Bäuerinnen, die erneut gegen geplante Umweltauflagen protestierten. Gleich mehrere Autobahnen waren mit Treckern blockiert. Besonders ärgerlich: Auch viele Urlauber waren massiv von den Staus betroffen. Am Freitag (15. Juli) hatten in einigen Teilen der Niederlande die Sommerferien begonnen.

Die Blockaden konzentrierten sich zunächst auf Straßen im Osten des Landes. Lastwagen und Trecker behinderten den Verkehr nach Angaben der Behörden aber auch auf anderen Straßen durch Langsam-Fahr-Aktionen.

Niederlande: Große Proteste in der Landwirtschaft dauern an 

Rund 30 Landwirte und Landwirtinnen hatten auch ein Großlager von Supermärkten in Raalte im Osten blockiert.

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Lastwagen konnten nur mit großer Verzögerung neue Ware holen, erklärte ein Sprecher. In der vergangenen Woche hatten Blockaden von Großlagern zu Engpässen in Supermärkten geführt.

Die Bauern und Bäuerinnen protestieren seit Wochen gegen geplante Maßnahmen, den Stickstoff-Ausstoß zu verringern. Landesweit soll der nach dem Plan der Regierung bis 2030 um durchschnittlich 50 Prozent reduziert werden, bei Natur-Gebieten sogar um mehr als 70 Prozent.

Die intensive Landwirtschaft gilt als einer der größten Verursacher, vor allem durch Ammoniak. Die Auflagen können nach Berechnungen der Regierung das Aus für etwa 30 Prozent der Viehbauern und Viehbäuerinnen bedeuten. (dpa)

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