Ein NASA-Supercomputer berechnet regelmäßig das Ende der Welt. Das Datum kommt früher als bislang gedacht.
Früher als gedachtNASA-Supercomputer nennt genaues Datum für „Ende der Welt“

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Das mithilfe von Google AI maschinell erstellte Bild soll eine Erde zeigen, wie sie in einer Milliarde Jahren aussehen könnte.
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Unser Planet hat ein Verfallsdatum. Selbst, wenn die Menschheit Bedrohungen wie Trump, den Klimawandel, KI und einen möglichen Atomkrieg meistert, wird die Erde irgendwann ihr „natürliches“ Ende finden. Forschende nutzten NASA-Daten und Klimamodelle, um den Zeitpunkt zu ermitteln, an dem Leben auf dem Planeten nicht mehr existieren kann. Das Ergebnis: Es passiert viel eher, als man bislang dachte.
Die Wissenschaftler Kazumi Ozaki und Christopher T. Reinhard legen ein alarmierendes Ergebnis vor. Ihren Kalkulationen zufolge wird die Lufthülle unseres Planeten ihren Sauerstoff in rund einer Milliarde Jahren einbüßen. Bislang war man von zwei Milliarden Jahren ausgegangen. Ein Hochleistungsrechner der NASA hat für das unvermeidliche Ende sogar eine exakte Jahreszahl parat: 1.000.002.021. Die Wissenschaftler führten 400.000 Simulationen durch, um herauszufinden, wann das Leben auf dem Planeten Erde aussterben wird.
Unsere Sonne als tödliche Gefahr
Die Ursache für die finstere Voraussage: unsere Sonne. Im Verlauf der kommenden Milliarde von Jahren dehnt sie sich aus und wird heißer. Als Folge verdunstet zunehmend Wasser von der Planetenoberfläche und steigt in höhere Atmosphärenschichten auf. Die Erde wird immer lebensfeindlicher.
Die sauerstoffhaltige Atmosphäre, die für unsere Atmung essenziell ist, kollabiert deswegen. Die Untersuchung, publiziert im Wissenschaftsmagazin „Nature Geoscience“, stellt unmissverständlich fest: Unser Planet wird für Menschen irgendwann nicht mehr bewohnbar sein. Der jetzige Zustand der Lufthülle mit einem Sauerstoffanteil von circa 20 Prozent findet ein Ende.
Die Atmosphäre der Erde hat sich bereits in der Vergangenheit drastisch gewandelt. Vor etwa 2,5 Milliarden Jahren ereignete sich die sogenannte „Große Sauerstoffkatastrophe“. Damals erzeugten neuartige Lebensformen Sauerstoff und vernichteten dadurch fast alle Organismen, die bis dahin lebten. Unser Planet wurde völlig neu geformt.
Die Forscher heben hervor, dass Flora und Mikroben alleine nicht genügen, um eine Atmosphäre mit viel Sauerstoff zu bewahren. Entscheidend hierfür sind die geochemischen Zyklen. Möglicherweise entdeckt die Menschheit in weiter Zukunft eine Methode, diesem Verhängnis zu entrinnen oder zu einem fremden Sonnensystem zu reisen. Dank Vorhaben wie dem anvisierten LUVOIR-Teleskop der NASA wäre es uns möglich, solche Zyklen des Lebens auf weit entfernten Planeten zu verfolgen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
