An der italienischen Adriaküste zerlegte eine Windhose eine beliebte Strandbar.
Chaos am StrandRiesige Wasserhose verwüstet beliebten Touristen-Hotspot

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Eine Wasserhose über dem Meer. (Symbolbild)
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Seltenes Naturphänomen in Italien: Am Montagmorgen traf gegen 9.15 Uhr (Ortszeit) ein Unwetter die Küstenstadt Castellaneta Marina in der süditalienischen Provinz Taranto mit voller Wucht.
Eine gewaltige Wasserhose raste plötzlich über den Strand und traf die Strandbar „Lido Trocadero“ mit voller Wucht. In nur wenigen Sekunden verwandelte sich der gemütliche Strandclub in ein Trümmerfeld.
Glasfronten zerbarsten, Metalldächer wurden abgerissen und flogen durch die Luft. Tische, Stühle und sogar Metallpfosten wurden wie Spielzeug über die Promenade und ins Wasser geschleudert. Trümmer landeten auch im Garten und an der Fassade eines benachbarten Hauses.
Augenzeugen filmen den Horror in Italien
Videos, die schnell im Netz kursierten, zeigen die dramatischen Szenen hautnah: Die Wirbelböen peitschen über die Anlage, Gegenstände wirbeln umher, das Dach hebt sich.
Ein Nutzer kommentierte später lakonisch, dass offenbar etwas offen gestanden habe und so ein „Ballon-Effekt“ entstanden sei.
Trotz der Gewalt der Naturgewalt blieb ein großes Glück: Es gab keine Verletzten. Zum Zeitpunkt des Einschlags scheinen sich keine Gäste oder Mitarbeiter im direkten Gefahrenbereich aufgehalten zu haben.
Die Menschen vor Ort kamen mit dem Schrecken davon. Die Behörden prüften am Montag den Schaden. Der Lido Trocadero wird wohl erst einmal geschlossen bleiben.
Windhose tötete in der Türkei vier Menschen
Ende Oktober waren im türkischen Badeort Antalya vier Menschen ums Leben gekommen. Die vier Bauarbeiter starben, als die Windhose in der Nacht ihren Wohncontainer zerstörten, wie Provinzgouverneur Hulusi Sahin berichtete. Ein weiterer Mensch wurde demnach leicht verletzt.
Der Tornado hatte ausschließlich auf der Baustelle im Stadtteil Kepez gewütet, im Rest von Antalya hatte es nur Regen gegeben. Zwei Wohncontainer auf der Baustelle wurden durch die Luft gewirbelt und zerstört, weitere Schäden gab es nach Angaben des Gouverneurs nicht. (red)

