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+++ EILMELDUNG +++ Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen, Zugausfälle Sturmtief verschont Köln – aber im Umland wehte es kräftig

+++ EILMELDUNG +++ Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen, Zugausfälle Sturmtief verschont Köln – aber im Umland wehte es kräftig

Gesperrte Straßen nahe KölnFeuerwehr im Dauereinsatz

Ein Feuerwehrfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht beim Einsatz (Symbolfoto).

Copyright: Matthias Heinekamp

Ein Feuerwehrfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht beim Einsatz (Symbolfoto).

Aktualisiert:

Das erste herbstliche Sturmtief fegte über Leverkusen hinweg und sorgte für zahlreiche Feuerwehreinsätze.

Stürmischer Abend für die Retter und Retterinnen in Leverkusen: Am Freitag (23. Oktober 2026) hielten die Ausläufer des ersten Sturmtiefs die Feuerwehr mächtig auf Trab. Doch nicht nur das Wetter sorgte für reichlich Arbeit im gesamten Stadtgebiet.

Ab etwa 16.30 Uhr häuften sich die wetterbedingten Notrufe in der Leitstelle. Bis Mitternacht mussten die Feuerwehrleute insgesamt 18 Einsätze wegen des Sturms abarbeiten.

Umgestürzte Bäume in Leverkusen: Straßen voll gesperrt

Besonders heftig traf es den Bereich rund um den Carl-Carstens-Ring, die Herbert-Wehner-Straße und die Opladener Straße. Dort krachten gleich mehrere Bäume um. Die Folge: Teilweise mussten die betroffenen Straßen komplett gesperrt werden.

Auch im Bereich Grundermühlen und Ölbach stürzten Bäume um. Der Grundermühlenweg musste in Höhe der Balkantrasse voll gesperrt werden – eine Durchfahrt ist dort aktuell nicht möglich. Anlieger und Anliegerinnen zur Grunder Mühle müssen den Weg über Grunder Wiesen nutzen. Zudem wurde in Hitdorf in der Verlängerung der Fährstraße am Rhein ein Wirtschaftsweg abgesperrt.

Verdacht auf Kohlenmonoxid: Aufregung in Schlebusch

Parallel zu den Sturmschäden rückten die Einsatzkräfte zu neun weiteren Einsätzen aus, die nichts mit dem Wetter zu tun hatten. Neben allgemeinen Hilfeleistungen mussten zwei brennende Container gelöscht werden. Außerdem sorgte ein ausgelöster Heimrauchmelder für einen Alarm.

Besonders brenzlig klang ein Notruf aus Schlebusch: In einem Wohnhaus bestand der Verdacht auf einen möglichen Kohlenmonoxidaustritt! Spezialkräfte rückten mit Atemschutz- und Messgeräten an und erkundeten das Gebäude ausgiebig. Glücklicherweise konnte am Ende Entwarnung gegeben und eine Gefahr ausgeschlossen werden.

Um der Lage Herr zu werden, waren sämtliche Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Führungsdienst sowie die Einheiten Wiesdorf, Schlebusch, Steinbüchel, Hitdorf, Bergisch-Neukirchen und Opladen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. In der Leitstelle wurden zeitweise alle Plätze besetzt, um die Einsätze zügig zu koordinieren. (red)