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Horror-Nacht auf UrlaubsinselMenschen flüchten wegen heftiger Unwetter auf Dächer

in Blitz zuckt bei einem Gewitter am abendlichen Himmel.

Copyright: Alexander Wolf/onw-images/dpa

Ein Blitz zuckt bei einem Gewitter am abendlichen Himmel. (Symbolbild)

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Wieder schwere Unwetter auf der beliebten Urlaubsinsel Rhodos!

In der Nacht zum Montag (2. November) haben sintflutartige Regenfälle die griechische Urlaubsinsel Rhodos erneut ins Chaos gestürzt. Besonders in den Ortschaften Archangelos und Afantou sorgte Sturm Agneta für dramatische Szenen.

Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse. Wassermassen spülten Autos und Motorräder davon. In der Nacht mussten mehrere Bewohner auf die Dächer ihrer Häuser klettern, um den Fluten zu entkommen. Die Feuerwehr brachte mindestens zwei Personen in Sicherheit und pumpte an mehreren Stellen Wasser ab.

Chaos auf Rhodos: Straßen werden zu reißenden Flüssen!

Gegen 3:30 Uhr morgens schickten die Behörden eine Notfallwarnung über das System 112 an alle Einwohner und Touristen. Die Botschaft lautete: Bewegungen einschränken und den Anweisungen folgen! Schulen in Archangelos und Afantou blieben am Montag vorsorglich geschlossen.

Nicht nur auf Rhodos: Auf Samos, Kalymnos und in der Region um Volos kam es ebenfalls zu Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen. Die Feuerwehr registrierte Dutzende Einsätze.

Und es ist weiteres Ungemach unterwegs. Die Meteorologen warnen vor starken Regenfällen und Gewittern, die bis Dienstag andauern werden.

Immer wieder schwere Unwetter im Mittelmeer

Die beliebte Urlaubsinsel im Mittelmeer hatte erst vor zwei Wochen ein ähnliches Unwetter mit einem Todesopfer und schweren Schäden erlebt. Wassermassen spülten Berichten zufolge mehrere Autos ins Meer - ein Mann starb, als er versuchte, sein Fahrzeug wieder an Land zu bringen.

Nach einem Erdrutsch hatten damals dutzende Besucher stundenlang an einem beliebten Strand festgesessen. Ein riesiger Felsbrocken blockierte die einzige Zufahrtstraße zur sogenannten Anthony-Quinn-Bucht, wie die Nachrichtenagentur ANA berichtete. Erst Tage später konnte die Blockade beseitigt werden.

Vor gut einem Monat waren heftige Stürme über Griechenland gezogen, vor allem auf Kreta hatte es Überschwemmungen und Zerstörungen gegeben. (red)