In den nächsten Stunden sorgt der teils heftige Wind für einen ungemütlichen Tag. Der Wetterdienst warnt vor möglichen Gefahren.
Amtliche Warnung vor BöenSturmtief „Manja“ wirbelt Köln auf – Ausfälle bei der Bahn
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Stürmische Zeiten in Köln. Nach „Luise“ gastiert mit „Manja“ das nächste Sturmtief in Köln. Der Deutsche Wetterdienst hat auch für den Sonntag (25. Oktober) eine amtliche Warnung herausgegeben.
Für Köln werden Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) vorausgesagt. Sie treten anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. Vereinzelt kann es sogar noch heftiger werden. Sturmböen um 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) sind nicht ausgeschlossen.
Stürme legen Bahnverbindungen lahm
Ein Wetter, das zu einem Tag auf dem heimischen Sofa geradezu einlädt. Schon am Freitag hatte die Stadt Köln empfohlen, Friedhöfe, Parkanlagen und Wälder zu meiden – die Gefahr von umstürzenden Bäumen und Ästen, die abbrechen könnten, sei hoch. Diese Empfehlung besteht auch weiterhin. Zwar soll „Manja“ nicht so stürmisch werden wie ihre Vorgängerin, dafür ist weitaus mehr Regen im Anmarsch.
Am Samstag dann war der erste Herbststurm über das Land gezogen. Während Köln weitgehend verschont blieb, hatte es im Umland und in ganz NRW zum Teil größere Einsätze von Polizei und Feuerwehr gegeben. Meldungen über Verletzte lagen nicht vor. Es blieb bei Sachschäden. Bäume waren auf Häuser oder Fahrbahnen gekracht.
Auch am Sonntag gab es in Köln bislang keine größeren Einsätze wegen des Wetters.
Allerdings sind Bahnreisende wieder einmal direkt betroffen. Wie zuginfo.nrw meldet, fallen auch am Sonntag (25. Oktober) wieder diverse Verbindungen aus. Bäume auf der Strecke, Reparaturen an Oberleitungen – wer mit dem Zug unterwegs ist, benötigt Geduld.
Auch auf den Straßen geht es zum Teil nur langsam voran. Hier macht Aquaplaning vielen Autofahrern zu schaffen. Am Sonntagmorgen kam es in NRW zu mehreren Unfällen, die nach bisherigem Informationsstand aber glimpflich ausgingen.
Während in Köln und ganz Nordrhein-Westfalen die Winde etwas abschwächen, rüsten sich weite Teile Deutschlands für einen stürmischen Sonntag - es kann durchaus gefährlich werden!
Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen
Für größere Gebiete im Norden, in der Mitte, im Westen und Südwesten galt am Sonntagmorgen eine amtliche Warnung vor Sturmböen und schweren Sturmböen.
Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kann der Wind in Höhen oberhalb von 600 Metern Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erreichen. „In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen um 100 Kilometer pro Stunde gerechnet werden“, hieß es. In nicht so hoch gelegenen Gebieten seien bis zu 70 Stundenkilometern möglich.
Laut Wetterdienst können bei solchen Windgeschwindigkeiten Äste abbrechen und Gegenstände herumfliegen. Möbel, die draußen nicht angebunden sind, sollten gesichert und Abdeckungen befestigt werden.
Im weiteren Tagesverlauf soll der Wind dem DWD zufolge nach kurzer Pause erneut zulegen. An der Nordsee und in höheren Lagen sei mit schwerem Sturm bis hin zu orkanartigen Böen oder Orkanböen zu rechnen. Erst in der Nacht zum Montag soll der Wind nachlassen. (dpa/red)

