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Alarm auf der ISSAstronauten müssen Raumstation wegen mehrerer Lecks verlassen

Deutscher Erdüberlastungstag

Copyright: -/NASA/dpa

Auf der Internationalen Raumstation hat es einen Zwischenfall gegeben. (Archivbild)

Lecks auf der ISS! Astronauten flüchten in Rettungskapsel.

Alarm im All! Astronauten müssen ISS verlassen – Experte warnt vor Gefahr Dramatische Szenen auf der Internationalen Raumstation! Wegen undichter Stellen mussten fünf Astronauten die ISS verlassen. Ein Experte erklärt, warum die Lage eskalieren könnte.

Am Freitag mussten fünf Raumfahrer – die vier Mitglieder der SpaceX-Crew 12 und der US-Astronaut Chris Williams – die Internationale Raumstation (ISS) verlassen und in ihr Dragon-Raumschiff umziehen. Der Grund: Zwei undichte Stellen am russischen Swesda-Modul mussten repariert werden. Für Experten sind solche Lecks zwar keine große Überraschung, sie können aber schnell kritisch werden.

„Man muss immer die Größe der ISS bedenken“, sagte der frühere Chef der Europäischen Raumfahrbehörde Esa, der Deutschen Presse-Agentur. „Bei einer so großen Infrastruktur sind immer gewisse Leckraten an Verbindungen vorhanden.“ Doch der Experte schiebt eine ernste Warnung hinterher: „Kritisch wird es, wenn lokales Materialversagen, zum Beispiel einer Dichtung, vorhanden ist. Dann kann es zu unkontrolliertem Fortschritt des Lecks kommen. Deshalb ist eine Evakuierung eine Vorsichtsmaßnahme.“

Astronauten kehren vorerst auf die Station zurück

Von der verantwortlichen russischen Agentur Roskosmos kam die Information, dass eine der undichten Stellen sofort versiegelt wurde. An der zweiten liefen die Vorbereitungen. Weil die Instandsetzung aber unterbrochen wurde, erteilte die NASA den fünf Raumfahrern die Erlaubnis, vorläufig wieder auf die Station zurückzukehren.

Von Roskosmos hieß es weiter: „Die Sicherheit der Besatzung und der Bordsysteme ist nicht gefährdet, der Druck an Bord der ISS ist stabil und wird auf dem vorgesehenen Niveau gehalten.“ Ein Datum für die Fortsetzung der Arbeiten steht allerdings noch aus.

Verschleiß nach 66 Andockmanövern

Georgi Trischkin, ein russischer Experte für Raumfahrt, führt die undichten Stellen auf die fortschreitende Abnutzung am Swesda-Modul zurück. Laut ihm existieren dort feine Risse in alten Schweißverbindungen sowie weitere Mängel. „Das Hauptproblem ist jedoch der Verschleiß des Andockteils des Moduls“, notiert er in einer Untersuchung des jüngsten Vorfalls. Das Modul hat sage und schreibe 66 Andockmanöver hinter sich – eine unglaubliche Belastung!

„Das ist mehr als bei allen anderen Modulen der Station. Jeder Andockvorgang bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Konstruktion des Andockteils“, führt der Experte aus. Und das Problem ist altbekannt: „Mit diesen Lecks hat man schon seit sieben Jahren zu tun und arbeitet an ihnen mit wechselhaftem Erfolg.“ Das wirklich Besorgniserregende an der aktuellen Situation, so Trischkin: Es sei ein brandneues Leck und keine Konsequenz aus einer alten Reparatur, was die Suche nach dem Ursprung deutlich verkompliziert.

Kooperation im All geht trotz Spannungen weiter

Die „Dragon“-Kapsel, die als Rettungsboot diente, bietet nach Angaben des Herstellers SpaceX Platz für maximal sieben Menschen. Auf der Internationalen Raumstation (ISS) selbst halten sich seit ungefähr 25 Jahren durchgehend Astronautinnen und Astronauten für Forschungszwecke auf.

Im Orbit kooperieren Russland, die Vereinigten Staaten, Kanada, Japan sowie die Europäische Raumfahrtagentur ESA. Dieses gewaltige Forschungsvorhaben wird ungeachtet des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine fortgesetzt. Der Außenposten der Menschheit umrundet den Planeten in einer Höhe von circa 400 Kilometern. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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