Ein heftiges Sturmtief hielt die Feuerwehr in Remscheid beschäftigt.
Sturm in NRWBaum drohte auf Autobahn zu stürzen: Vollsperrung Richtung Köln

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Sturmtief sorgt für Feuerwehreinsätze wegen umgestürzter Bäume in Remscheid.
Das stürmische Wetter hat am Freitagabend (23. Oktober 2026) in Remscheid für reichlich Arbeit gesorgt. Insgesamt zwölfmal mussten die Retter und Retterinnen der Feuerwehr wegen des Sturmtiefs ausrücken.
Zwischen 17 Uhr und Mitternacht ging es für die Einsatzkräfte zu verschiedenen Gefahrenstellen im gesamten Stadtgebiet. Meistens handelte es sich dabei um abgebrochene Äste und kleinere umgestürzte Bäume, die aus dem Weg geräumt werden mussten.
Vollsperrung Richtung Köln: Baum droht auf Fahrbahn zu krachen
Doch ein Einsatz an der Bundesautobahn hatte es besonders in sich und kostete die Helfer und Helferinnen enorm viel Kraft und Zeit: Dort war ein größerer Baum neben der Autobahn umgestürzt und gegen eine Lärmschutzwand gekracht.
Es bestand akute Gefahr! Der Baum ragte bereits über die Fahrbahn und drohte, komplett auf die Autobahn zu stürzen. Um Schlimmeres zu verhindern, musste die Polizei der Autobahnpolizei die Fahrtrichtung Köln zur Sicherung der Gefahrenstelle vollständig sperren.
Mit Motorsägen und einer Drehleiter rückten die Feuerwehrleute dem Riesen-Baum zu Leibe und trugen ihn Stück für Stück ab. Anschließend wurde noch die Fahrbahn gereinigt. Nach rund drei Stunden war der schweißtreibende Einsatz endlich beendet.
Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr waren in der Sturmnacht auch die ehrenamtlichen Löscheinheiten Nord und Lüdorf-Born an den verschiedenen Einsatzstellen im Dauereinsatz. (red)

