Sturmböen und Starkregen richten derzeit in vielen Regionen Griechenlands Schäden an. Der Fährverkehr ist stark eingeschränkt, örtlich bleiben die Schulen geschlossen.
Heftige Unwetter wüten auf Urlaubsinseln„In Hotel-Fluren liegen überall Handtücher, weil Regen durch die Ritzen kommt“

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Auf Rhodos wüten Unwetter. Touristen wurden aufgefordert, ihre Hotels nicht zu verlassen. In den Fluren liegen Handtücher aus, weil das Wasser durch alle Ritzen läuft.
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In weiten Teilen Griechenlands wüten schwere Unwetter. Vielerorts wurden Straßen, Geschäfte und Häuser überflutet, berichteten griechische Medien.
Auf den Inseln Skiathos und Skopelos fiel der Strom aus, auf Euböa stürzten zahlreiche Bäume um. Auf Rhodos musste die Feuerwehr eine Frau aus ihrem von Wassermassen eingeschlossenen Auto retten.
Zivilschutz hat höchste Alarmbereitschaft ausgerufen
Von den großen Festlandhäfen Lavrio und Athen dürfen bis auf Weiteres keine Fähren auslaufen. In der Ägäis toben Winde mit Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde.
Der Zivilschutz hat für die Inselgruppe der Sporaden, die Urlaubsinsel Kreta und die Region Attika rund um die Hauptstadt Athen höchste Alarmbereitschaft ausgerufen. Die Menschen sind aufgefordert, sich nicht unnötig ins Freie zu begeben. Viele Schulen blieben vorsorglich geschlossen.
Auch bei Bettina und Roger D. aus Herne schlugen die Handys Alarm. Das Paar, das aktuell auf Rhodos ist, verbringt den Tag aus Sicherheitsgründen im Hotel. „In den Fluren unseres Hotels liegen überall Handtücher, weil der Regen durch die Ritzen kommt“, berichtet Bettina. Die Herner hoffen, dass sich der Spuk bis zum Abend wieder legt.
Laut staatlichem Wetterdienst Emy soll es den ganzen Mittwoch (14. Oktober) über weiter stürmen und stark regnen, auf Kreta noch bis in die Nacht hinein. Für Donnerstag gibt es vorerst Entwarnung, bevor das Wetter am Freitag wieder schlechter werden soll. (dpa/red)
