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Gigantisches Strom-PolsterChinas irrer Plan: Berge werden zu Mega-Akkus

Lithiumbarren und Lithium-Symbol für Energiespeicherung

Copyright: IMAGO / Zoonar

Lithiumbarren und Lithium-Symbol für Energiespeicherung.

Um einen drohenden Kollaps im Stromnetz abzuwenden, verfolgt China eine spektakuläre Strategie.

Der massive Ausbau grüner Energie in China führt zu einer enormen Herausforderung. Mit etwa 1.840 Gigawatt Leistung erreichten Solar- und Windkraftanlagen bis zum Jahresende 2025 einen Anteil von 47,3 Prozent an der kompletten Stromerzeugung des Landes. Zum ersten Mal lieferten damit die erneuerbaren Quellen mehr Energie als fossile Brennstoffe wie Gas und Kohle.

Das Problem dabei: Die Zufuhr von Ökostrom ist extrem unbeständig. Manchmal wird das Netz mit Energie überflutet, zu anderen Zeiten herrscht eine massive Unterversorgung. China benötigt deshalb dringend gewaltige Speicherkapazitäten sowie ein smartes Stromnetz, um diese Differenzen zu managen und Blackouts zu verhindern. Aus diesem Grund hat die Staatsführung das Thema Energiespeicherung zur obersten Priorität ihrer Energie-Agenda gemacht. Das berichtet „FOCUS online“.

Wie Wasser zur Mega-Batterie wird

Die zentrale Strategie wirkt beinahe unglaublich: Das Land transformiert seine Gebirge in gewaltige Wasser-Batterien. Dafür fließen enorme Investitionen in den Bau von sogenannten Pumpspeicherkraftwerken. Einem Bericht des Magazins „Xataka“ zufolge werden in China derzeit mehr dieser Kraftwerke errichtet als in allen anderen Ländern der Welt kombiniert.

Die zugrundeliegende Technik ist mehr als ein Jahrhundert alt und verblüffend simpel: Mit überschüssiger Energie wird Wasser von einem unteren Reservoir in ein höher gelegenes Becken befördert. Wenn dann Energie benötigt wird, strömt das Wasser einfach wieder talwärts. Auf seinem Weg nach unten setzt es Turbinen in Bewegung, die wiederum Strom generieren. Dieses Verfahren zählt zu den wirksamsten Wegen, um riesige Mengen an Energie zu bevorraten.

Akkus und Wasser: Chinas doppelte Rettung

Aktuell besitzt China eine Kapazität von circa 59 Gigawatt durch Pumpspeicher. Jedoch ist geplant, diese Leistung in den nächsten fünf Jahren um sagenhafte 100 Gigawatt zu erweitern. Sollte dieses Vorhaben erfolgreich sein, bilden diese Speicher das Fundament für Chinas zukünftige Energieversorgung.

Parallel dazu treibt die Nation auch die Erweiterung von Batteriespeichern voran. Laut Berichten des brasilianischen Magazins „Terra“ stieg die Speicherkapazität in diesem Bereich 2025 um 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte 136 Gigawatt. Diese Zahl entspricht ungefähr dem 40-fachen Wert, der im Fünfjahresplan davor anvisiert worden war.

Während der Markt eindeutig von Lithium-Ionen-Akkus dominiert wird, erforscht das Land zusätzlich andere Technologien wie Natrium-Ionen-Akkus, Druckluftspeicher oder auch Systeme, bei denen durch das Heben von Gewichten Energie gespeichert wird. Dieser Mix aus Wasserkraft und Batteriesystemen soll gewährleisten, dass die grüne Energie aus Wind- und Solaranlagen genau dann verfügbar ist, wenn sie von Haushalten und der Industrie benötigt wird. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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