Krasse Anschuldigungen erschüttern ein deutsches Luxus-Hotel auf Mallorca.
Brisante EnthüllungGehört deutsches Luxushotel auf Malle einem Mullah-Financier?

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Haus von Ali Ansari.
Für mächtig Wirbel sorgt eine Story der angesehenen „Financial Times“ vom Mittwoch (28. Januar 2026). Die explosiven Details drehen sich um das Steigenberger-Hotel in Camp de Mar auf der Insel Mallorca. Das Wirtschaftsblatt berichtet, dass hinter dem Nobel-Resort der iranische Banker Ali Ansari als tatsächlicher Besitzer stecken soll. Ein Name, der es in sich hat. Dem Unternehmer wird von britischen Stellen zur Last gelegt, die gefürchtete Revolutionsgarde des Mullah-Regimes in Teheran mit Geld zu versorgen.
Seit 2015 leitet die deutsche Steigenberger Hotel Group die Anlage mit 164 Zimmern, die man ehemals unter dem Namen Dorint Royal Golf Resort & Spa Camp de Mar kannte. Als Pächter fungiert das Unternehmen RIMC. In ganz Spanien ist dies das einzige Haus der deutschen Kette, die ein Portfolio von 60 Hotels in Europa, Asien und Afrika besitzt. Zu der Meldung gab eine Hotelsprecherin keinen Kommentar ab und unterstrich, dass keine Verbindung zum Besitzer bestehe. Das berichtet „Mallorca Magazin“.
Laut den Nachforschungen der „Financial Times“ agiert Ansari durch ein undurchsichtiges Geflecht spanischer und deutscher Unternehmen als Besitzer des Hotels, dessen Wert man auf 22 Millionen Euro taxiert. Aber das scheint bei Weitem nicht alles zu sein. Beteiligungen am Schlosshotel Kitzbühel in den Alpen Österreichs werden dem Iraner ebenfalls nachgesagt.
Ansari hat anscheinend auch in Deutschland ordentlich Geld in die Hand genommen. Zwei Hotels werden mit ihm in Verbindung gebracht: das Hilton Frankfurt City Centre sowie das Hilton Frankfurt Gravenbruch. Der Wert dieser beiden Häuser wird von den deutschen und niederländischen Mutterfirmen auf jeweils circa 80 Millionen Euro beziffert. Zusätzlich wird vermutet, dass er mittels Zweckfirmen das Bero Oberhausen besitzt, ein Einkaufszentrum mit einem geschätzten Wert von 68 Millionen Euro.
Der Unternehmer soll alles in allem Hunderte Millionen Euro in ein gewaltiges Portfolio an Immobilien in Europa investiert haben. Die Familie von Ali Ansari rief dem Bericht der „Financial Times“ zufolge die iranische Ayandeh-Bank ins Leben. Die Pleite dieser Bank Ende 2025 hat die ökonomische Krise im Iran weiter angeheizt, was in heftigen Demonstrationen der Bevölkerung gegen die Regierung mündete.
London reagierte auf den Banken-Crash mit Sanktionen, die sich gegen den Unternehmer richteten. Als Begründung wurde angeführt, dass er „feindliche Aktivitäten“ der Spitze der iranischen Revolutionsgarde mit Geldmitteln versorgt haben soll. Von den britischen Stellen wurde Ansari als „korrupten iranischen Bankier und Unternehmer“ eingestuft, woraufhin sein Londoner Immobilienbesitz im Wert von mehr als 176 Millionen Euro blockiert wurde.
Auf eine gigantische Summe von etwa 400 Millionen Euro wird sein komplettes Immobilienreich in Europa und dem Vereinigten Königreich taxiert. Der Iraner soll sein Vermögen durch ein kompliziertes Netzwerk von Firmen in Steuerparadiesen wie St. Kitts und Nevis, aber auch in Spanien, Deutschland und Österreich, zusammengetragen haben. Ali Ansari verfügt nach Angaben britischer Stellen über Pässe aus Zypern, St. Kitts und Nevis sowie dem Iran, wird aber von der Europäischen Union nicht mit Sanktionen belegt. (red)
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