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Hammer-Plan in SpanienRegierung will 500.000 Migranten legalisieren

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent

Eine gewaltige Möglichkeit für 500.000 Leute!

Eine spektakuläre Nachricht kommt aus Spanien! Für rund 500.000 Migranten soll der Aufenthaltsstatus legalisiert werden. Die Linkspartei Podemos machte diesen Deal an diesem Montag (26. Januar) öffentlich, nachdem sie sich mit der PSOE, der Partei an der Regierung, geeinigt hatte. Schon am Dienstag soll das Ganze per Erlass durchgewinkt werden, ohne dass das Parlament mitreden muss.

Wer kann also hoffen? Die Europaabgeordnete von Podemos, Irene Montero, erläuterte die Bedingungen: Papiere kann jeder beantragen, der vor dem Stichtag 31. Dezember 2025 im Land war. Man muss bis zu diesem Datum einen fünfmonatigen Aufenthalt belegen können. Ein sauberes Führungszeugnis ist ebenfalls entscheidend, denn es dürfen keine nennenswerten Vorstrafen vorliegen. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Doch wie beweist man seinen Aufenthalt? Ganz locker: Ein Arztbericht, die Registrierung im Meldeamt oder ein Stromvertrag sind ausreichend. Sogar Fahrscheine, Belege für Geldüberweisungen oder die Nutzung sozialer Dienste werden anerkannt. Die Antragsfrist endet am 30. Juni.

Schon die Antragstellung bringt riesige Vorteile: Alle laufenden Verfahren zur Abschiebung werden sofort gestoppt. Wenn der Antrag dann angenommen wird, wird eine temporäre Aufenthaltsgenehmigung erteilt. Diese erlaubt es den Leuten, einer legalen Arbeit nachzugehen und das Gesundheitssystem zu nutzen. Fällt die Prüfung positiv aus, wird eine Erlaubnis für ein Jahr ausgestellt.

Solche Aktionen zur Legalisierung sind in Spanien keine Seltenheit. Bereits 2005 gab es unter dem damaligen Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero eine riesige Welle, bei der 572.961 Personen ihre Papiere bekamen. Seinerzeit wurde auch das „arraigo“-Verfahren (soziale Verwurzelung) geschaffen. Es ist bis heute ein entscheidender Pfad aus der aufenthaltsrechtlichen Schwebe. Nach dem ersten Jahr mit der neuen Erlaubnis kann man dann einen regulären Aufenthaltstitel beantragen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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