Ekel-Fund auf Mallorca-Finca: Was kam da ans Licht?
Garage voller Mäuse-BabysNeue Details im Schildkröten-Prozess auf Mallorca

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Prozess um illegale Schildkrötenzucht auf Mallorca läuft.
Unglaubliche Szenen auf einer Finca auf Mallorca! Was dort passiert sein soll, ist wirklich schockierend. Vor dem Landgericht in Palma wurden am Mittwoch (21. Januar) krasse neue Fakten im Verfahren wegen einer vermuteten illegalen Schildkröten-Farm enthüllt. Beamte der Guardia Civil berichteten von ihren Entdeckungen auf dem Grundstück der zwei deutschen Angeklagten.
Ein Polizist sagte aus, dass auf dem Anwesen neben einer riesigen Menge an Schildkröten auch Mäuse gezüchtet wurden. In einer Garage, die bestialisch stank, seien „Hunderte von Tieren“ als Futterquelle gehalten worden. Manche der Reptilien bekamen laut Aussage sogenannte „Pinkys“ zu fressen – das sind frisch geborene Mäuse ohne Fell. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
Aber die Geschichte geht noch weiter. Die Untersuchungen legen ein weltweites Netzwerk nahe. Angeblich pflegte das deutsche Duo geschäftliche Beziehungen bis nach Asien. Ein Polizist erzählte von Chats, die viele Business-Kontakte nach Hongkong aufzeigten. Darin drehte sich alles um Kohle und den Verkauf von Tieren. Ein weiterer Ermittler erwähnte „eindeutige Hinweise Richtung Asien“ und bekräftigte, dass das Paar sogar Gäste aus Hongkong bei sich hatte.
Das Geflecht der Beschuldigten war anscheinend enorm. Die Guardia Civil entdeckte Telefonnummern, deren Ländervorwahlen nach Uganda, Kamerun, Ägypten und in den Kongo führten. Bei den Telefonaten soll es um „Bestellungen“ gegangen sein. Einer der Beschuldigten pflegte darüber hinaus Verbindungen nach Nicaragua sowie in weitere afrikanische Nationen. Das Motiv war anscheinend immer, „Tierexemplare für den Handel zu beschaffen“.
Für den Versand von Geld und Tieren soll das Paar den Ermittlern zufolge einen Paketdienst im Industriegebiet Son Noguera beauftragt haben. Sowohl Bezahlungen als auch Pakete mit lebendiger Fracht seien über diese Firma gelaufen. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Die zwei Deutschen sollen von 2012 bis 2018 auf dem Anwesen in Llucmajor geschützte Reptilien gezüchtet und veräußert haben. Dabei sollen sie eine Menge Geld eingenommen haben, ohne es zu versteuern. (red)
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