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Schnee-Chaos auf dem FestlandDrohen auf Mallorca jetzt leere Regale?

Leere Supermarktregale und ein Schild mit Werbung

Mallorcas Supermärkte fürchten leere Regale durch Festland-Schnee (Symbolbild).

Extremwetter-Alarm! Mallorca bibbert: Kommt der Versorgungs-GAU?

Bislang hat das eisige Sturmtief „Ingrid“, das große Teile Spaniens im Griff hat, die Urlaubsinsel nur gestreift. Dennoch wächst die Beunruhigung. Die Logistik-Experten warnen eindringlich: Hält das Winterchaos auf dem Festland an, könnte die Lage für Mallorca und seine Nachbarinseln schon bald kritisch werden.

„Im Moment gibt es auf den Balearen keine direkte Beeinträchtigung“, stellt Petra Mut, die Chefin des balearischen Transportverbands FEBT, klar. Die Situation auf dem Festland werde jedoch „rund um die Uhr“ genau verfolgt. Mit Problemen sei besonders dann zu rechnen, „wenn Waren nicht mehr so flüssig ankommen wie gewohnt“. Aktuell bestehe kein Grund zur Panik, aber das Blatt könne sich wenden, falls sich „die Wetterlage verschärfe oder länger anhalte“. Das berichtet „Mallorca Magazin“.

Die Situation auf dem Festland war am Freitag (23. Januar 2026) weiterhin sehr kritisch. Die spanische Verkehrsbehörde DGT reagierte auf Sturm, Schnee und Eis mit einer vorsorglichen, massiven Beschränkung für den Schwerlastverkehr. Für Lkw, die mehr als 7,5 Tonnen wiegen, ist die Fahrt auf etlichen Fernstraßen aktuell tabu. Über 15 bedeutende Verkehrsadern sind nach Auskunft der Transportverbände blockiert. Das Ergebnis: Hunderte von Lastwagen stecken fest, vor allem auf den Strecken in den Nordwesten Spaniens.

Eine düstere Prognose kommt von Carlos Folchi, dem Chef des nationalen Transportverbands Fenadismer. Er befürchtet, dass schon binnen „24 bis 48 Stunden“ die Regale leer sein könnten, wenn nicht schnell Ausweichstrecken für die Laster gefunden werden. Die Versorgungsketten seien in Gefahr, was vor allem Lebensmittel und Alltagsartikel betrifft. Schon jetzt gibt es laut dem spanischen Supermarktverband Asedas erste Lieferprobleme auf dem Festland. Der Markt auf der Insel gilt als extrem verwundbar, weil die meisten Produkte mit Lkw und Fähre vom Festland angeliefert werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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