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Sturm-Alarm auf MallorcaNächstes Unwetter fegt mit 100 km/h über die Insel

Hohe Wellen an einem Bootsanleger im Meer

Hohe Wellen an einem Bootsanleger im Meer.

Ein Unwetter ist kaum vorbei, da naht schon das nächste!

Richtig ungemütlich bleibt es auf Mallorca. Kaum hat sich Tiefdruckgebiet „Ingrid“ verabschiedet, kündigt sich mit „Joseph“ bereits die nächste Schlechtwetterfront an. Aemet, die offizielle Wetterbehörde, warnt vor dem Sturm, denn es werden heftige Windstöße mit Geschwindigkeiten von 80 und mancherorts sogar 100 km/h erwartet.

Schon am Sonntagabend bekamen die Balearen die volle Kraft des Unwetters zu spüren. Ein lautes Gewitter über Palma de Mallorca schreckte zahlreiche Leute aus dem Schlaf, zusätzlich fielen erbsengroße Hagelkörner vom Himmel. Ein Video des Wetterkanals „Meteo de les Illes“ dokumentiert, wie heftige Windstöße durch die Ankunftshalle am Airport von Ibiza fegten. Die Gewalt des Sturms war so stark, dass auf der benachbarten Insel sogar Bäume aus dem Boden gerissen wurden. Das berichtet „Mallorca Magazin“.

Am Montagmorgen ist ebenfalls weiterhin große Vorsicht geboten. Besonders für die Küstenregionen gibt es Warnungen, da dort meterhohe Wellen drohen. Erneut könnten die Windstöße im Südwesten sowie im Tramuntana-Gebirge Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erreichen. Emergències 112, der Notfalldienst der Balearen, hat die Menschen dringend aufgefordert, sich von den Küsten fernzuhalten. Dennoch könnte es im Laufe des Montagvormittags auch sonnige Phasen geben.

Wegen des Unwetters gibt es schon Konsequenzen: Mehrere Fährverbindungen fielen aus. Am Montag waren davon beispielsweise die für 8.00 Uhr angesetzten Überfahrten auf den Strecken Ciutadella–Alcúdia und Ciutadella–Barcelona betroffen. Auch die Fahrten um 9.45 Uhr von Alcúdia nach Barcelona und um 15.45 Uhr von Barcelona nach Alcúdia wurden abgesagt.

Für die kommende Woche sehen die Prognosen weiterhin ungemütlich aus. Die Warnungen vor dem Sturm bleiben nach derzeitigem Stand bis einschließlich Mittwoch bestehen. Obwohl die Temperaturen am Dienstag örtlich auf 18 bis 20 Grad steigen könnten, ist überwiegend mit Regen und kurzen Gewittern zu rechnen. Das Wetter bleibt bis zum Wochenende winterlich, nass und äußerst windig. Weil die Schneefallgrenze am Dienstagabend auf 1100 Meter fällt, kann es in den Bergen sogar schneien. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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