Balkonkraftwerk: So gelingt die Anmeldung in nur 4 Minuten
Pflicht für BesitzerSo melden Sie Ihr Balkonkraftwerk in nur vier Minuten richtig an

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Ein Balkonkraftwerk muss bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden.
Aktualisiert:
Sonne tanken und Geld sparen – direkt auf dem eigenen Balkon! Mini-Solaranlagen sind der Hit. Aber Achtung: Bevor der eigene Strom fließt, gibt es eine Hürde, die jeder nehmen muss, sonst droht Ärger.
Egal, ob Sie den Strom selbst verbrauchen, speichern oder den Rest ins öffentliche Netz leiten: Jede einzelne dieser Anlagen ist meldepflichtig. Die Registrierung erfolgt bei der Bundesnetzagentur. Das klingt komplizierter, als es tatsächlich ist.
So einfach geht die Anmeldung Schritt für Schritt
Besuchen Sie die Webseite des Marktstammdatenregisters, die Sie unter www.marktstammdatenregister.de finden. Dort klicken Sie auf die Option zur „Registierung einer Anlage“.
Im nächsten Schritt wählen Sie den Bereich „Solaranlage“ und danach die spezielle Kategorie „Steckerfertige Solaranlage (sogenanntes Balkonkraftwerk)“.
Sollten Sie noch kein Nutzerkonto besitzen, müssen Sie eines mit Ihren persönlichen Informationen einrichten. Ein Klick auf den Link in der Bestätigungs-E-Mail schaltet es frei. Danach können Sie sich mit Ihren neuen Zugangsdaten einloggen und die Registrierung Ihrer Mini-Anlage starten.
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Diese Daten müssen Sie bereithalten
Die Behörde sammelt diese Informationen, um eine deutschlandweite Übersicht über alle installierten Anlagen zu bekommen. Gleichzeitig werden damit bedeutende statistische Leistungsdaten erfasst. Halten Sie dafür Ihre exakte Anschrift, den Tag der Inbetriebnahme und die Nummer von Ihrem Stromzähler bereit.
Zusätzlich werden die Anzahl und die Gesamtleistung Ihrer Solarpaneele sowie die Power des Wechselrichters abgefragt. Der Name der Anlage ist standardmäßig als „Balkonkraftwerk“ voreingestellt. Wer einen Akku nutzt, kann obendrein dessen Kapazität und Leistung in Watt eintragen.
Ist alles erledigt, erscheint eine Bestätigung über den erfolgreichen Abschluss. Sie erhalten Ihre persönliche MaStR-Nummer sowie ein Dokument zum Speichern. Das war's schon! Sollten Sie später etwas an Ihrer Anlage verändern, einen Speicher nachrüsten oder das Kraftwerk abschalten, lassen sich alle Angaben unkompliziert über Ihr Benutzerkonto beim MaStR anpassen.

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Ist ruckzuck gemacht: die Registrierung des Balkonkraftwerks im Marktstammdatenregister.
Anlage registriert – was passiert jetzt?
Nachdem Sie Ihre Daten übermittelt haben, wird Ihr lokaler Netzbetreiber automatisch von der Bundesnetzagentur benachrichtigt. Eine zusätzliche Anmeldung bei Ihrem Netzbetreiber entfällt also – eine riesige Erleichterung seit Mai 2024! Wichtig: Ist bei Ihnen noch ein alter Stromzähler ohne Rücklaufsperre verbaut, muss dieser bald ausgetauscht werden.
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Und das Beste: Wenn Sie die Anmeldung selbst durchführen, ist der ganze Prozess komplett gratis. Nur wenn Sie eine Fachfirma beauftragen, können Gebühren anfallen. Die Dauer ist dabei erstaunlich kurz: Ein Testlauf zeigte, dass die gesamte Registrierung in nur rund vier Minuten erledigt war. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
