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Polizei-Bilanz in NRWHunderte Waffen an Bahnhöfen sichergestellt

Die Bundespolizei in NRW zieht Bilanz zum Waffenverbot an Bahnhöfen. Beamte und Beamtinnen stellten hunderte gefährliche Gegenstände sicher.

Die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen hat eine Bilanz zu den zeitweisen Waffenverboten an Bahnhöfen während der Weihnachtszeit und Silvester gezogen. An vielen großen Bahnhöfen in NRW war das Mitführen von Messern und anderen gefährlichen Gegenständen verboten. Die Kontrollen der Polizistinnen und Polizisten brachten erschreckende Ergebnisse.

Hunderte Waffen über die Feiertage sichergestellt

Im Zeitraum vom 17. November bis zum 30. Dezember 2025 galt das Verbot unter anderem an den Hauptbahnhöfen in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen und Bochum. In dieser Zeit stellten die Einsatzkräfte insgesamt 331 Verstöße fest. Darunter waren laut Bundespolizei rund 200 Messer, 100 Abwehrsprays und 25 Schlagstöcke oder Schlagringe.

Auch zum Jahreswechsel vom 31. Dezember 2025 auf den 1. Januar 2026 wurden 27 weitere Verstöße registriert. Dabei wurden unter anderem 12 Messer, 10 Abwehrsprays und 3 Schreckschusswaffen von den Beamtinnen und Beamten sichergestellt.

Bundespolizei will an Maßnahmen festhalten

Für das gesamte Jahr 2025 zieht die Bundespolizei in NRW eine beeindruckende Bilanz: Es gab 24 Allgemeinverfügungen für 88 Bahnhöfe. Dabei wurden rund 700 Verstöße und circa 800 gefährliche Gegenstände, darunter allein 438 Messer, festgestellt.

Die Bundespolizei wertet die Waffenverbotszonen als „bewährtes Instrument der Gefahrenabwehr“ und plant, auch in Zukunft daran festzuhalten, um die Sicherheit für Reisende zu erhöhen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.