Ein Verdächtiger, aber sieben verschiedene Namen: Die Bundespolizei traute ihren Augen kaum.
Sieben auf einen StreichMann (21) mit irren Identitäten in Aachen geschnappt

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Bundespolizei stoppt Mann mit sieben Identitäten (Symbolbild).
Ein dicker Fisch für die Fahnder in Aachen! Am Aachener Hauptbahnhof nahmen sich Einsatzkräfte am Montagfrüh um 7.30 Uhr einen jungen Mann (21) zur Brust, der soeben aus Belgien angekommen war. Was dann ans Licht kam, übertraf alle Vorstellungen.
Der Mann mit marokkanischen Wurzeln zückte für die Kontrolle lediglich das Papier einer Asylbleibe in Belgien. Den erfahrenen Polizisten kam das sofort seltsam vor, weshalb sie einen Abgleich seiner Fingerabdrücke anordneten. Und siehe da: Die Überprüfung brachte es an den Tag – der Mann nutzte sage und schreibe sieben verschiedene Personalien! Das berichtet „t-online“.
Unter seinen verschiedenen Decknamen hatte der 21-Jährige schon eine beachtliche kriminelle Laufbahn hingelegt, obwohl seine Ankunft in Deutschland laut Akten erst für Oktober 2024 vermerkt ist. Bundesweit liefen elf Fahndungen gegen ihn, darunter welche aus Köln, Freiburg, Mainz, Dortmund und Offenburg. Die Vorwurfsliste ist lang: Er missachtete das Aufenthaltsgesetz, beging Diebstahl, erschlich sich Leistungen und brach den Hausfrieden. Zudem gab es zwei Haftbefehle: einen aus Heilbronn über 484,50 Euro Geldstrafe (oder 10 Tage Haft) und einen weiteren aus Stuttgart mit einem Einreise- und Aufenthaltsverbot. Für den Mann endete die Fahrt in Aachen: Die Handschellen klickten und er landete direkt in der Justizvollzugsanstalt Aachen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
