Ein Clan-Hotspot in Duisburg wird zur waffenfreien Zone.
Nach Rocker-SchießereiAm Hamborner Altmarkt in Duisburg gilt jetzt ein Waffenverbot

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Ein Schild weist auf die Waffenverbotszone auf dem Wiener Platz in Köln hin. (Archivfoto)
Ein berüchtigter Platz in Duisburg, Schauplatz einer brutalen Clan-Fehde, wird zur waffenfreien Zone. Die Behörden greifen durch: Ab sofort sind dort Messer und Co. tabu – 24 Stunden am Tag.
In NRW wird eine zusätzliche Zone eingerichtet, in der keine Waffen getragen werden dürfen. Am Hamborner Altmarkt in Duisburg ist es zukünftig verboten, mit Klingenwaffen, Knüppeln, Elektroschockgeräten oder Reizgas unterwegs zu sein. Die dazugehörige Regelung ist nun im offiziellen Gesetzesblatt des Bundeslandes publiziert worden.
Der Hamborner Altmarkt hat einen Ruf als Kriminalitätsschwerpunkt. Bundesweite Bekanntheit erlangte der Ort im Jahr 2022 nach einem heftigen Schusswechsel. Damals prallten dort Biker und Mitglieder einer türkisch-libanesischen Großfamilie aufeinander.
Keine Waffen – zu keiner Zeit
Gemäß der neuen Vorschrift gilt das Waffenverbot an jedem Tag und zu jeder Stunde. Ein ähnliches Konzept ist in Köln bereits vom Wiener Platz bekannt. Im Gegensatz dazu sind andere Verbotsbereiche auf Feiermeilen, etwa in der Altstadt von Düsseldorf oder an den Ringen in Köln, zeitlich begrenzt. Sie gelten nur abends an Wochenenden oder während der Karnevalstage.
Duisburg ist jetzt Nummer sieben in NRW
Duisburg ist damit die siebte Stadt in Nordrhein-Westfalen mit einer solchen Zone, meldet die „dpa“. Zuvor wurden schon in Bielefeld, Bonn, Hamm sowie Münster vergleichbare Areale geschaffen. Ziel ist es, die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger dort zu verbessern. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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