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Mit VorschlaghammerPutin-Kritiker zerstört Düsseldorfer Motivwagen

Aktualisiert

Mit dem Vorschlaghammer auf die Kunstwerke: Jacques Tilly zerstört seine berühmten Karnevalswagen – doch zwei dürfen überleben.

Eben noch mediale Superstars, jetzt ein Fall für die Mülltonne: Düsseldorfs Karnevalswagenbauer Jacques Tilly ist seinen geliebten Pappmaché-Motivwagen mit dem Vorschlaghammer zu Leibe gerückt.

„So ist das seit 43 Jahren. Bei manchen Wagen tut es weh, aber das ist nun mal der Rhythmus“, sagte Tilly. „Heute heißt es auf gut Deutsch: ,Hau weg den Scheiß'“.

„Putin erreicht das Gegenteil“

Zwei der Motivwagen würden aber aufbewahrt, weil sie noch gebraucht werden könnten. Darunter sei auch der Wagen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin, der eine Narrenfigur mit dem Schwert aufspießt.

Auch dieser Wagen von Jacques Tilly sorgte für Wirbel: US-Präsident Donald Trump (rechts) und der russische Präsident Wladimir Putin verspeisen eine Kuh, auf der die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula van der Leyen, sitzt.

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Auch dieser Wagen von Jacques Tilly sorgte für Wirbel und fiel dem Hammer zum Opfer: US-Präsident Donald Trump (rechts) und der russische Präsident Wladimir Putin verspeisen eine Kuh, auf der die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula van der Leyen, sitzt.

Er war die närrische Antwort auf den Prozess, den die russische Justiz derzeit gegen Tilly „wegen Verunglimpfung der russischen Staatsorgane“ anstrengt und der am 26. Februar fortgesetzt werden soll.

Karnevalisten bundesweit hatten sich in den vergangenen Wochen mit Tilly solidarisiert.

Der Düsseldorfer Bildhauer hat Putin in den vergangenen Jahren immer wieder aufs Korn genommen und als blutrünstigen Despoten ins Bild gesetzt. „Der Effekt des Prozesses ist natürlich: Putin erreicht das Gegenteil. Alle alten Wagen werden nochmal rauf und runter gezeigt“, sagte Tilly. (dpa)

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