Abo

Update

Bahn-SperrungErsatzverkehr auf Kölner Route fährt sich in Sackgasse fest

Einsatzkräfte begutachten einen feststeckenden Bus (Luftaufnahme mit einer Drohne). Der Bus, der als Schienenersatzverkehr im Auftrag der Deutschen Bahn unterwegs war, hatte sich in Solingen in einer Sackgasse festgefahren.

Copyright: Tim Oelbermann/dpa

Einsatzkräfte begutachten einen feststeckenden Bus (Luftaufnahme mit einer Drohne). Der Bus, der als Schienenersatzverkehr im Auftrag der Deutschen Bahn unterwegs war, hatte sich in Solingen in einer Sackgasse festgefahren.

Aktualisiert:

Die Bahn hat eine wichtige Strecke monatelang gesperrt, Pendler müssen Schienenersatzverkehr nutzen. Bei einem dieser Busse ging mächtig etwas schief.

Für Pendler und Pendlerinnen ist es eine Herausforderung – und nicht nur für sie.

Ein Bus, der als Schienenersatzverkehr im Auftrag der Deutschen Bahn auf der monatelang gesperrten Strecke von Köln über Wuppertal nach Hagen unterwegs war, hat sich in Solingen in einer Sackgasse festgefahren.

Gelenkbus sitzt mehr als zehn Stunden fest

Gute 13 Stunden saß der Gelenkbus fest und musste laut einem Polizeisprecher abgeschleppt werden. Wie die Stadt Solingen mitteilte, waren dafür mehrere Anläufe notwendig. Zwischenzeitlich drohte das Vorderteil des Busses eine Böschung hinabzukippen.

Der Fahrer sei falsch abgebogen, hieß es zur Falschfahrt. Er landete gegen Mitternacht in der kleinen Straße Kohlfurth, die als Sackgasse endet und neben der größeren Kohlfurther Straße liegt. Der Bus touchierte bei seinem Fahrmanöver ein Haus.

Die Feuerwehr rückte aus und die Polizei sicherte ab, so der Polizeisprecher. Ein Abschleppunternehmen war vor Ort. Verletzt wurde zum Glück niemand. Fahrgäste konnten rechtzeitig evakuiert werden.

Der WDR berichtet, dass Anwohner wegen des Busses nicht mehr mit ihren Autos rausfahren könnten. Auch die „Rheinische Post“ berichtete über die missratene Dienstfahrt.

Die Bahn hat die wichtige Strecke von Köln über Wuppertal nach Hagen wegen umfangreicher Bauarbeiten für gut fünf Monate gesperrt. Fernzüge werden bis Juli umgeleitet, Pendler und Pendlerinnen müssen auf rund einem Dutzend Linien im Regionalverkehr auf Ersatzbusse umsteigen und deutlich mehr Zeit einplanen. (dpa)

Großeinsatz der Polizei in Witten

Sohn (13) erstochen

Vater (40) sticht in Witten auf seine Familie ein, Motiv unklar