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Strom-Export boomt wiederDeutschland ist erstmals seit 2023 wieder Nettoexporteur

Stromleitungen

Copyright: Carsten Rehder/dpa

Deutschland erzeugt mehr als die Hälfte seiner Stromproduktion aus erneuerbaren Energien

Deutschland ist plötzlich wieder Strom-Exportmeister.

Strom-Wende für Deutschland – Plötzlich wieder Export-Meister! Ein echtes Energie-Comeback! Die Bundesrepublik hat sich seit Ende 2023 erstmals wieder zum Netto-Stromexporteur entwickelt. Es wird also mehr Energie an unsere Nachbarn verkauft, als wir selbst importieren. Was ist der Grund für diese überraschende Entwicklung?

Die Zahlen für das erste Jahresviertel zeigen ein klares Bild: Die Einfuhren von Elektrizität gingen um 15,5 Prozent zurück. Gleichzeitig schnellten die Ausfuhren in andere Länder um mehr als 20 Prozent nach oben. Am Ende ergibt das einen Exportüberschuss von satten 3,1 Milliarden Kilowattstunden.

In den ersten drei Monaten des Jahres wurden hierzulande insgesamt 126,6 Milliarden Kilowattstunden Elektrizität erzeugt und in das Netz eingespeist. Besonders erfreulich: Mehr als die Hälfte (genau 53,3 Prozent) kam dabei aus grünen Quellen wie Windkraft und Solaranlagen. Die Erzeugung aus diesen erneuerbaren Energien kletterte um beinahe 14 Prozent auf 67,5 Milliarden Kilowattstunden, wohingegen die Produktion aus herkömmlichen Kraftwerken um fast zwei Prozent auf 59,1 Milliarden Kilowattstunden fiel.

Windkraft gibt ordentlich Gas

Dieser Aufschwung bei der grünen Energie ist hauptsächlich der Windkraft zu verdanken. Ihre Leistung erlebte einen gewaltigen Schub: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte die Erzeugung hier um fast 29 Prozent auf 42,8 Milliarden Kilowattstunden zu. Damit steuerte der Wind allein ein Drittel der gesamten in Deutschland produzierten Elektrizität bei. Ein kleiner Dämpfer kam jedoch von der Sonne: Die Gewinnung aus Photovoltaik-Anlagen ging im selben Zeitraum um 7,4 Prozent auf 10,3 Milliarden Kilowattstunden zurück.

Weniger Kohle, aber Erdgas legt zu

Auch bei den fossilen Energieträgern tat sich einiges. Die Verstromung von Kohle verringerte sich im ersten Jahresviertel um mehr als fünf Prozent auf 30,5 Milliarden Kilowattstunden. Trotzdem bleibt Kohle mit einem Anteil von 24,1 Prozent an der heimischen Erzeugung die zweitwichtigste Energiequelle. Im Gegensatz dazu nahm die Elektrizitätsproduktion aus Erdgas um 3,2 Prozent zu.

Laut älteren Informationen der Bundesnetzagentur war Österreich im ersten Quartal der Hauptempfänger für Strom aus der Bundesrepublik. Besonders kräftig wuchsen die Ausfuhren in Richtung Dänemark und Norwegen. Im Gegensatz dazu gingen die Lieferungen an Frankreich merklich zurück. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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