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Nie wieder Anzünder kaufenSo machen Sie Grillanzünder aus Dingen, die Sie zu Hause haben

Holzkohle brennt in einem Garten auf dem Grill

Copyright: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Grillvergnügen ohne Chemie: Selbstgemachte Grillanzünder aus Eierkartons, Wachsresten und Holzwolle sind eine umweltfreundliche Alternative.

Schluss mit Chemie! So einfach geht der Öko-Grillanzünder.

Die Grillsaison in Köln und Umgebung ist eröffnet! Aber halt: Bevor das erste Steak zischt, nutzen die meisten Leute gekaufte Anzünder voller Chemie. Es gibt eine bessere, umweltfreundliche Methode, für die man nur Sachen aus dem eigenen Haushalt braucht.

Jeder liebt es, wenn die Kohle endlich die richtige Temperatur hat. Dafür sind fertige Anzündhilfen natürlich bequem. Das Problem: In zahlreichen Produkten stecken Stoffe, die nicht nur der Umwelt schaden, sondern im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädlich sind.

So baut ihr eure eigenen Öko-Anzünder

Man kann das Feuer aber auch auf natürliche Weise entfachen. Einen cleveren Tipp dazu geben die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR). Sie zeigen, wie man mit einfachen Mitteln seine eigenen Anzündhilfen basteln kann, und das mit Material, das fast jeder daheim hat.

Das wird benötigt:

Die simple Schritt-für-Schritt-Anleitung

Der Zusammenbau ist wirklich unkompliziert. Als Erstes stopft ihr das Füllmaterial in die Vertiefungen des Eierkartons und presst es schön zusammen. Anschließend kommen die Reste von Kerzen oder Wachs in ein altes Gefäß und werden im Wasserbad erhitzt, bis sie flüssig sind.

Achtung, wichtiger Hinweis zur Sicherheit: Lasst das Wachs niemals kochen oder überhitzen! Hier ist große Vorsicht geboten. Träufelt die flüssige Masse danach behutsam auf das Füllmaterial, sodass es sich vollständig damit vollsaugen kann.

Nun müssen die fertigen Anzünder nur noch vollständig abkühlen. Im Anschluss lassen sich die einzelnen Kammern leicht voneinander lösen. Schon habt ihr die idealen und ökologischen Starthelfer für die nächste Grillparty parat.

Der Profi-Tipp für wirklich grüne Holzkohle

Für alle, die es ganz genau nehmen mit der Nachhaltigkeit, gibt es von den Abfall-Profis einen Zusatz-Tipp: Nutzt Grillkohle aus der Region, beispielsweise aus Buche. In vielen Standard-Produkten ist laut „Öko-Test“ häufig Holz aus den Tropen enthalten.

Gute Alternativen können auch Olivenkern-Briketts, Kokos-Briketts, Bambusbriketts sowie Briketts aus Weinreben und Maisspindeln sein. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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