1

+++ CSD IN KÖLN +++ Alle Infos zur Parade Deutzer Brücke ist voll – KVB-Bahnen eingeschränkt

+++ CSD IN KÖLN +++ Alle Infos zur Parade Deutzer Brücke ist voll – KVB-Bahnen eingeschränkt

Dürre-AlarmFlammen vernichten riesiges Feld bei Pulheim

In Pulheim-Sinnersdorf stand ein Feld in Flammen.

Copyright: Freiwillige Feuerwehr Pulheim/Löschzug Geyen

In Pulheim-Sinnersdorf stand ein Feld in Flammen. 

Dürre-Alarm im Rhein-Erft-Kreis: Ein riesiges Feld bei Pulheim und ein Wald bei Brühl standen lichterloh in Flammen.

Die extreme Trockenheit hat Folgen: Im Rhein-Erft-Kreis wüteten am Wochenende gleich zwei Feuer. Ein Wald und ein Getreidefeld brannten lichterloh.

Die andauernde Dürreperiode führte am Wochenende zu mehreren Flächenbränden im Rhein-Erft-Kreis. Am Samstag (4. Juli) mussten die Einsatzkräfte zu einem Brand in einem Forstgebiet nahe Brühl-Vochem und zu einem lodernden Acker bei Pulheim-Sinnersdorf ausrücken. Glücklicherweise wurde bei den Vorfällen niemand verletzt.

Großaufgebot kämpft gegen die Flammen

Besonders dramatisch war die Lage in Pulheim: Am Vormittag wurde die Feuerwehr zu einem Feldbrand an der L93 zwischen Köln-Esch und Sinnersdorf gerufen. Schon auf dem Weg dorthin war eine gewaltige Rauchsäule zu sehen, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete. Daraufhin wurden sofort weitere Kräfte zur Brandstelle beordert.

Ein Großaufgebot von 50 Einsatzkräften mit zehn Löschfahrzeugen kämpfte gegen das Feuer. Rund 4000 Quadratmeter eines Stoppel- und Getreidefeldes – eine Fläche so groß wie ein halbes Fußballfeld – standen in Brand. Dank der Unterstützung der Feuerwehr Köln sowie von Landwirten und einem Gärtnereibetrieb konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Bauern halfen tatkräftig mit, indem sie die Wasserversorgung unterstützten und Schneisen anlegten, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Am Nachmittag des gleichen Tages folgte der nächste Alarm, diesmal aus Brühl-Vochem. Dort hatten Spaziergänger Rauch am Waldboden entdeckt und die Einsatzkräfte verständigt. Die Anfahrt zur Brandstelle war eine echte Herausforderung, da sie mitten im Wald und abseits befestigter Wege lag. Aus bisher ungeklärter Ursache hatten dort Baumstämme und Unterholz Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte aber verhindern, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten.

Diese Vorfälle verdeutlichen die akute Gefahr: In vielen Teilen von NRW, insbesondere am Niederrhein und im Raum Köln/Bonn, ist das Waldbrandrisiko derzeit hoch. Der Grünlandfeuerindex hat die Stufe 4 erreicht. Das bedeutet: Die Vegetation ist extrem trocken und ein Feuer kann sich rasend schnell ausbreiten.

In den betroffenen Gebieten gelten daher strenge Verbote. Offenes Feuer in der Nähe von Wäldern ist absolut tabu, ebenso wie Funkenflug. Gegrillt werden darf nur auf offiziell ausgewiesenen Plätzen, und im Wald herrscht ein striktes Rauchverbot.

Die Trockenheit wirkt sich auch auf die Gewässer aus, viele Flüsse und Bäche führen nur noch sehr wenig Wasser. Aus diesem Grund hat die Bezirksregierung Köln die Wasserentnahme aus der Erft mit mechanischen oder elektronischen Pumpen verboten. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

Erlaubt bleibt weiterhin die Wasserentnahme von Hand oder zum Tränken von Vieh. Auch bereits genehmigte Entnahmen sind von dem Verbot nicht betroffen. (red)

Cat Ballou beim Auftritt auf der Bühne.
28. Kölsche Nacht
Grünes Licht durch die Stadt – Konzept für neuen Standort steht