Die Wetterlage spitzt sich zu. In der Nacht zu Sonntag war es extrem stürmisch. Zudem warnt der DWD erneut vor Hitze.
Spezielle WetterlageFallböe wütet in Köln-Rath – WM-Zelt in Gefahr

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Auch das WM-Zelt von EXPRESS.de-Leser Sascha Krickhahn wackelte am Samstagabend im Sturm.

Aktualisiert:
Köln blieb in der Nacht zu Sonntag (28. Juni) von dem ganz großen Unwetter erstmal verschont.
Heftige Sturmböen sorgten allerdings für einige Feuerwehreinsätze im Stadtgebiet und auf den Autobahnen.
Mehrere Bäume auf der A59 umgekippt
Polizei und Feuerwehr meldeten mehr als zehn Einsätze in der Nacht. Vor allem in Porz seien einige Bäume umgekippt, erklärte ein Sprecher des Lagedienstes der Feuerwehr am Sonntagmorgen. Verletzte habe es zum Glück nicht gegeben.
Auf der A59 mussten zudem zehn umgekippte Bäume von der Fahrbahn geholt werden. Vorübergehend wurde die Autobahn gesperrt. Inzwischen ist dort alles wieder frei.
Auch auf der A61 und der A3 mussten Bäume beseitigt werden. Die Einsatzlage sei aber insgesamt überschaubar gewesen.
In Köln-Rath habe es vermutlich eine Fallböe gegeben, berichtet eine EXPRESS.de-Leserin: „Das kam völlig unerwartet und war zwar nur von kurzer Dauer, aber extrem heftig. Wir konnten uns gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.“ Der Sturm habe auch einen Zaun auf der Terrasse zum Einstürzen gebracht.

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So sah es nach dem Blitz-Sturm auf der Terrasse in Köln-Rath aus. Unter anderem knickte der Zaun um.
Auch das WM-Zelt von EXPRESS.de-Leser Sascha Krickhahn wackelte am Samstagabend. Gegen 20 Uhr sei der Sturm bereits aufgezogen. Zum Glück sei das Zelt fest genug auf der Terrasse verzurrt gewesen.
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Hier geht's zu den F.A.Q.In der Nacht gab es mehrere heftige Gewitter. Laut WDR hat es über 2700 Mal in NRW geblitzt. Schwerpunkt war Ostwestfalen-Lippe. Die Front sorgte vor allem in den Niederlanden und Belgien für Unwetter.
Weitere Gewitter mit Unwetterpotenzial können im Laufe des Tages aufziehen. Nach einem sonnigen Start in Köln sind in NRW Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und mancherorts auch Hagel möglich.
Erstmal warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut vor extremer Hitze. Die Warnung gilt aktuell bis Sonntagabend, 19 Uhr. Das Notlazarett an der Kölner Messe könne gegebenenfalls wieder in Betrieb genommen werden, sollte Bedarf bestehen. Die Räumlichkeiten seien entsprechend vorgekühlt.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass im Notlazarett keine Patienten einfach so aufgenommen werden. Es sollte sich also niemand zu Fuß auf den Weg zur Messe machen.
