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„War wohl nichts“Überfall auf Kölner Büdchen, doch Kassierer fackelt nicht lange

Polizeiwagen mit Blaulicht auf einer verregneten Straße

Copyright: Matthias Heinekamp

In einem Büdchen in Köln-Bilderstöckchen machte ein mutiger Kassierer dem mutmaßlichen Räuber einen Strich durch die Rechnung. Das Symbolbild entstand am 2. Juli 2017 in Köln.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (14. bis 15. Dezember) hat es in Köln-Bilderstöckchen einen Überfall auf einen Kiosk gegeben. 

„Das war wohl nichts“: Mit vorgehaltener Dienstwaffe haben Kölner Polizeibeamte Dienstagnacht einen mutmaßlichen Räuber (22) in einem Büdchen in Bilderstöckchen zu Boden gesprochen und fixiert. Der Festgenommene soll gegen 23.40 Uhr den Kiosk an der Ecke Geldernstraße/Kaiserswerther Straße betreten haben.

Daraufhin soll er den Kassierer mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert haben.

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Doch der 52-Jährige fackelte nicht lange: Als Reaktion darauf griff sich der Kassierer einen Knüppel und veranlasste den mutmaßlichen Räuber dazu, sein Messer abzulegen, noch bevor die alarmierte Polizei eintraf.

Noch am Mittwoch (15. Dezember 2021) wird der Festgenommene (22) einem Haftrichter vorgeführt. Gegen den Drogenkonsumenten ermittelt das Kriminalkommissariat noch wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes. (als)

Zwei Männer wurden nach dem Mord an einem 93 Jahre alten Mann aus Köln-Neubrück festgenommen. Ein dritter Täter ist auf der Flucht. (Symbolfoto)

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