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Mord an Kölner Senior (†93)Fahndung – Polizei warnt: Täter könnte bewaffnet sein

Zwei Männer wurden nach dem Mord an einem 93 Jahre alten Mann aus Köln-Neubrück festgenommen. Ein dritter Täter ist auf der Flucht. (Symbolfoto)

Copyright: David Inderlied/dpa

Zwei Männer wurden nach dem Mord an einem 93 Jahre alten Mann aus Köln-Neubrück festgenommen. Ein dritter Täter ist auf der Flucht. (Symbolfoto) 

Aktualisiert:

Nach dem grausamen Mord an einem 93-jährigen Mann in Neubrück hat die Polizei Köln jetzt zwei Männer festgenommen. Nach einem weiteren Täter wird gefahndet.

Ein 93-jähriger Mann, brutal getötet. Das Verbrechen erschütterte Anfang Mai die Nachbarschaft in Köln-Neubrück.

Jetzt hat die Kriminalpolizei zwei 30 und 59 Jahre alte Tatverdächtige festgenommen. Nach einem weiteren 36 Jahre alten Mann wird gefahndet. Die Polizei warnt: Der Gesuchte ist möglicherweise bewaffnet.

Festnahme auf der A1

Die Tochter und der Sohn hatten die Leiche ihres Vaters am 3. Mai in dessen Haus am Böhmweg gefunden. Spuren am Tatort führten zur Identifizierung von drei Männer. Ein Richter erließ drei Haftbefehle wegen des Verdachts des Mordes.

Am Montagmorgen (11. Mai) geriet der 30-Jährige zufällig in den Fokus einer Streifenwagenbesatzung, weil er mit seinem Opel Corsa auf dem Standstreifen der A1 bei Remscheid geparkt hatte. Die Beamten wollten den Mann kontrollieren, aber der fuhr los und ignorierte die Anhaltesignale. Als er wenig später auf der Autobahn schließlich doch stoppte, nahmen die Beamten ihn fest.

Bei seiner Überprüfung fiel auf, dass nach ihm gefahndet wurde. Da außerdem Hinweise auf Drogenkonsum vorlagen, ordneten die Polizisten eine Blutprobe an.

Am Abend durchsuchten die Ermittler gegen 20.30 Uhr die Wohnung des 59-Jährigen in Neubrück und nahmen ihn fest. Der dritte Tatverdächtige ist aktuell noch auf der Flucht.

Bilder des Gesuchten sind hier auf der Fahndungsseite der Polizei abrufbar. Die Polizei fragt: Wer kann Hinweise zu der Person oder zum Aufenthaltsort geben?

Da der Gesuchte möglicherweise bewaffnet ist, warnt die Polizei eindringlich davor, ihn anzusprechen. In dringenden Fällen unbedingt die 110 anrufen. Hinweise nehmen die Ermittler des Kriminalkommissariats 11 auch unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

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