Zwei Arbeiter (83, 63) stürzten in den Tod. Jetzt ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft.
Todes-Drama am GüterbahnhofJetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung

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Am Umschlagbahnhof Köln Eifeltor (Archivfoto) kam es im Dezember zu einem schrecklichen Arbeitsunfall.
Nach dem furchtbaren Arbeitsunfall am Güterbahnhof Eifeltor hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Es besteht der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung.
Ein 32-jähriger Mann steht im Fokus der Ermittlungen. Es wird geprüft, ob er seine Sorgfaltspflicht verletzt hat, wie Behördensprecher Sinan Sengöz bestätigte.
Tödlicher Arbeitsunfall mit Hebebühne
Der tragische Vorfall ereignete sich im Dezember. Zwei Männer (83, 63) waren mit Wartungsarbeiten an einer Verladebrücke beschäftigt und nutzten dafür eine mobile Hebebühne. Laut bisherigen Erkenntnissen bewegte der Bediener einer angrenzenden Verladebrücke sein Gerät – anscheinend ohne von den dort stattfindenden Arbeiten zu wissen.
Es kam zur Kollision mit der Hebebühne, die dadurch instabil wurde und umstürzte. Die beiden Arbeiter stürzten etwa 20 Meter tief. Danach begrub die umgekippte Hebebühne sie unter ihrer Last.
Für den 83-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er starb trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsversuche direkt am Ort des Geschehens. Sein 63-jähriger Kollege kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik und wurde notoperiert, verstarb jedoch am Abend an den Folgen. Auch das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet.
Eine Autopsie der Verstorbenen hat ergeben, dass ein Polytrauma die Todesursache war. Das sind mehrere schwere Verletzungen, die gleichzeitig in unterschiedlichen Körperregionen auftreten.
Das fortgeschrittene Alter der Arbeiter hatte Fragen aufgeworfen. Behördensprecher Sengöz bestätigte nun Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Demnach waren die beiden Getöteten für ein Drittunternehmen im Einsatz und nicht für die Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS). Die DUSS ist Betreiberin des Güterbahnhofs und eine Tochter der Deutschen Bahn. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ weiter berichtet, soll der 83-Jährige der ehemalige Leiter dieser externen Firma gewesen sein (red).
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