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Weiträumige UmleitungenErste Sperrung auf wichtiger Rheinbrücke startet

Fahrzeuge fahren über eine Rheinbrücke.

Die Bonner Nordbrücke ist ab Montag (9. Februar 2026) für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in Fahrtrichtung Koblenz gesperrt. Die Sperrung der Fahrtrichtung Siegbrug erfolgt am Donnerstag (12. Februar 2026).

Auf der Nordbrücke wird es ernst. Die erste Sperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen wird eingerichtet. 

Jetzt ist es soweit: Die Bonner Nordbrücke ist für schwere Brummis und andere Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen tabu!

Ab Montag (9. Februar) sperrt die Autobahn GmbH die Brücke der A565 für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in Fahrtrichtung Koblenz. Ab Donnerstag (12. Februar) folgt dann die Sperrung der Fahrtrichtung Siegburg. Die Nordbrücke ist marode und muss dringend saniert werden.

Bonner Stadtverwaltung will Verkehrssituation genau beobachten

Für die betroffenen Fahrzeuge heißt es dann: Umwege fahren. Der Lkw-Fernverkehr sowie der überregionale und regionale Schwerlastverkehr werden weiträumig über die A4 (Rodenkirchener Brücke) im Süden Kölns und die A48 (Bendorfer Brücke) in Koblenz umgeleitet. Da auch Schulbusse über dem Gewichtslimit liegen, gibt es für sie eine temporäre Ausnahme.

Die Stadt Bonn erklärte vor wenigen Tagen, dass sie zunächst in Absprache mit dem Rhein-Sieg-Kreis für den lokalen Lkw-Verkehr keine Umfahrungs-Empfehlungen aussprechen werde. Ein Sprecher: „Die Stadtverwaltung wird genau beobachten, wie sich die Verkehrssituation in Bonn und dem angrenzenden Kreisgebiet ab dem Zeitpunkt der Sperrung entwickeln wird.“

Auch auf mehreren Straßen wird eine höhere Verkehrsbelastung erwartet, darunter die Kölnstraße (L300) als Verbindung zwischen Bonn und der A555 sowie die Königswinterer Straße (L193) als Verbindung zwischen A59/A562/Anschlussstelle Bonn-Ramersdorf/Autobahnkreuz Bonn-Ost. 

Die Stadtverwaltung will auch die Situation auf der Reuterstraße im Blick behalten. Als Verbindung zwischen Südbrücke und A565 und B56 als parallele Streckenführung zur A565 wird auch dort mit mehr Verkehr gerechnet. Die Reuterstraße ist allerdings als Bestandteil des Luftreinhalteplans für Bonn bereits seit 2009 für den Durchgangsverkehr ab 3,5 Tonnen gesperrt. 

Darf bald Schwerlastverkehr über die Reuterstraße durch Bonn?

Es werde geprüft, bei der Bezirksregierung Köln eine vorrübergehende Öffnung der Reuterstraße für den Durchgangsschwerlastverkehr zu beantragen, um eine weitere Verteilung der Lastwagen im Stadtgebiet zu ermöglichen, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Allerdings müsse erst untersucht werden, ob der Zustand der Straße, des Abwasserkanals und seiner Schächte einen Schwerlastverkehr zulasse. Erforderliche Sanierungsmaßnahmen wurden mehrfach verschoben. 

Dazu kommt, dass es ab 2028 voraussichtlich auf der Reuterstraße zu Einschränkungen kommt, weil dann die Instandsetzung der Reuterbrücke mit der linksrheinischen Bahnstrecken-Sperrung stattfinden soll. (iri)

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