Stadtarchiv-Einsturz Kölner Katastrophe jährt sich: Bewegende Worte von OB Reker

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Ein Hinweisschild an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs: Bei der Katastrophe am 3. März 2009 waren zwei Anwohner ums Leben gekommen.

Köln – Die furchtbare Katastrophe vom 3. März 2009: der Einsturz des Kölner Stadtarchivs, bei dem zwei Anwohner starben. Am Jahrestag am Mittwoch (3. März 2021) wandte sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit bewegenden Worten, aber auch mit mutigem Blick nach vorn an die Kölner.

  • Einsturz des Kölner Stadtarchivs jährt sich zum zwölften Mal
  • Zwei Anwohner starben bei der Katastrophe
  • Oberbürgermeisterin Henriette Reker findet bewegende Worte

Die Kölner Oberbürgermeisterin: „Hier an der Einsturzstelle, an der uns der Alltag jeden Tag daran erinnert, dass das Kölner Gedächtnis einen Moment erlebt hat, der in uns nachhallt – an diesem Ort ist trotz der Pandemie, trotz der Einschränkungen und trotz aller Widrigkeiten aber auch endlich Fortschritt erkennbar.“

Stadtarchiv-Katastrophe: Kölner Oberbürgermeisterin spricht von Trauma des Einsturzes

Reker fügte hinzu: „Auch wenn viele von uns das Trauma des Einsturzes noch immer spüren – wie ein Erdbeben, das lange nachbebt – es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Zukunft und das Hier und Jetzt so klar geworden sind, das neben der Trauer und dem Gedenken nun auch die Vorfreude und die Spannung ihren Platz einnehmen.“

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Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker fand bewegende Worte zum Gedenken an den Einsturz des Stadtarchivs vor zwölf Jahren.

Weil es wegen der Corona-Pandemie keine Gedenkveranstaltung an der Einsturzstelle an der Severinstraße geben kann, hat die Stadt Köln auf ihrer Internetseite ein Kondolenzbuch und eine Videobotschaft veröffentlicht. Unter https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/historisches-archiv/kondolenzbuch/index.html ist beides abrufbar.

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Am 02.03.2017 hängt der Richtkranz vor dem Neubau des Kölner Stadtarchivs.

Stadtarchiv-Katastrophe: OB Reker dankt Initiativen und Angehörigen

Henriette Reker dankte unter anderem Initiativen, Angehörigen der Opfer, den am Neubau Beteiligten: „Sie alle haben mit ihrem Gedenken, mit ihrem Ringen um Fortschritt und mit ihrem unermüdlichen Engagement für die Wiederauferstehung des Kölner Archivs einen wichtigen und ebenso historischen Beitrag zur Gestaltung unserer Stadt geleistet.“

Der Archiv-Neubau am Eifelwall steht inzwischen kurz vor der Fertigstellung. Mitte April sollen die Büromöbel angeliefert werden, die Mitarbeiter können voraussichtlich im Juni einziehen. Ein offizieller Eröffnungstermin steht allerdings noch nicht fest. 

Auch für die Nord-Süd-Stadtbahn, bei deren Bau es zu der Katastrophe gekommen war, gibt es einen Zeitplan: Sie könnte Ende 2028/2029 in Betrieb gehen. (MS)

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