Ein Frachter hat zeitweise erneut die Schifffahrt auf dem Rhein lahmgelegt. Der Kölner Rheinpegel soll sogar noch weiter sinken.
Rheinpegel-DramaSchiff blockiert Kölner Rhein – Sperrung angeordnet

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Ein Frachter hat sich vergangene Nacht in Köln festgefahren.
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Das nächste Rheinpegel-Drama: Nur wenige Tage, nachdem ein Frachtschiff auf der Deutzer Platte festhing, hat sich der nächste Frachter dort festgefahren.
Die Schifffahrt leidet aktuell unter dem Niedrigwasser, der Kölner Rheinpegel steht derzeit bei nur noch knapp über 60 Zentimetern.
Schon wieder! Frachter bleibt im Kölner Rhein stecken
Wie die zuständige Polizei in Duisburg gegenüber EXPRESS.de bestätigte, hatte sich am Donnerstagabend (10. September) gegen 21.10 Uhr ein deutsches Gütermotorschiff auf Höhe der Severinsbrücke rechtsrheinisch festgefahren.
„Der Bug des Schiffes lag auf Grund, während das Heck in die Fahrrinne ragte“, erklärte Sprecher Daniel Kattenberg am Freitagmorgen auf Anfrage. Der Rheinpegel in Köln stand zu dem Zeitpunkt bei 65 Zentimetern.
Laut Kattenberg wurde gegen 9 Uhr eine Schifffahrtssperre auf dem Rhein eingerichtet. Nach mehreren Versuchen konnte das betroffene Schiff um 9.55 Uhr aber befreit werden.
Schifffahrtssperre auf dem Rhein: Frachter inzwischen wieder frei
Das Schiff setzte daraufhin unbeschädigt seine Fahrt fort. Nach den AIS-Daten (Automatic Idenficiation System) auf dem Portal „MarineTraffic“ ist der Frachter auf dem Weg in die Niederlande. Die Schifffahrtssperre auf dem Rhein blieb jedoch für den entsprechenden Bereich auch am Freitagmittag erhalten.

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Nach mehreren Versuchen konnte sich der Frachter schließlich befreien.
Der Grund: „Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt muss die Fahrrinnenverengung noch markieren, sodass nicht weitere Schiffe dort auf Grund laufen“, teilt der Polizeisprecher mit. Die Fahrrinnenbreite soll in dem Bereich weniger als 150 Meter betragen.
Die entsprechenden Maßnahmen werden deshalb noch mehrere Stunden andauern. Schon am Sonntagnachmittag gab es eine kurzzeitige Schifffahrtssperre, nachdem ein Schiff im Kölner Rhein stecken geblieben war. Ein Schubverband musste das Schiff schließlich befreien.
Rheinpegel-Drama: Auch Bonn von Niedrigwasser betroffen
Der Rheinpegel in Köln stand am Donnerstagabend bei 65 Zentimetern. Die Fahrrinne für die Schiffe ist jedoch tiefer. Trotzdem leidet die Schifffahrt unter dem Niedrigwasser.
Zwar war der Pegelstand zuletzt wieder gestiegen, soll laut Prognose der Bundesanstalt für Gewässerkunde bis Freitagabend aber noch weiter sinken. Nur noch knapp über 60 Zentimeter würde der Pegel dann anzeigen.
Aber nicht nur in Köln hat das Konsequenzen: In Bonn musste die Bad Godesberger Fähre ihren Betrieb laut Informationen des „WDR“ erneut einstellen. Das war schon Mitte August der Fall, als der Rheinpegel einen historischen Tiefstwert erreichte.
