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Neue Schule in KölnStadt reagiert deutlich: Verhandlungen geplatzt

Das Gymnasium Neustadt-Nord im ehemaligen Rautenstrauch-Joest-Museum

Das Gymnasium Neustadt-Nord im ehemaligen Rautenstrauch-Joest-Museum (Archivfoto)

Aktualisiert

Wie geht es mit dem Gymnasium Neustart-Nord weiter? Jetzt gibt es eine klare Absage.

Die Nachricht kommt für viele Kölner und Kölnerinnen überraschend!

„Das im August 2025 am Ubierring 45 im ehemaligen Rautenstrauch-Joest-Museum gestartete Gymnasium Neustart-Nord wird doch nicht an den Gladbacher Wall umziehen“, teilt die Stadt am Freitag (9. Januar) mit.

„Der Mietpreis wurde seitens des Investors massiv erhöht“

„Hintergrund ist, dass die Stadt Köln die Verhandlungen im Rahmen eines Investorenverfahrens zur Anmietung des Objekts am Gladbacher Wall aus Wirtschaftlichkeitsgründen nicht weiterverfolgen wird“, heißt es in der Stellungnahme.

Weiter erklärt die Stadt: „Der Mietpreis wurde seitens des Investors massiv erhöht und die Stadt Köln war wegen der zu hohen Kosten gezwungen, die Verhandlungen abzubrechen.“

Auch ein zwischenzeitlich angebotener Kaufpreis für das Gebäude habe aus Sicht der Stadt deutlich über den marktüblichen Bedingungen gelegen.

Aufgrund des hohen Bedarfs an Gymnasialplätzen hatte die Stadt Köln ein europaweites Ausschreibungsverfahren auf den Weg gebracht, mit dem Ziel, ein neues Gymnasium im Rahmen einer Anmietung zu realisieren.

„Der Regelbetrieb des bereits gestarteten Gymnasiums Neustadt-Nord ist aufgrund der Planung der Stadt jedoch sichergestellt“, versichert die Stadt.

Die Schule kann zunächst länger in den jetzt genutzten Räumen am Ubierring bleiben. Bereits seit 2020 ist das ehemalige Museum dort zu einer Schule umgebaut. (mt)