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Superstar in KölnErst Arena gerockt, dann in Club auf die Ringe

Jason Derulo in der Lanxess Arena (Archivfoto von 2024)

Copyright: Uwe Weiser

Jason Derulo in der Lanxess Arena (Archivfoto von 2024)

KVB-Streik und Verkehrschaos? Jason Derulo kündigt drei Konzerte in einer Nacht an – und bringt alle zum Schwitzen.

Im Rahmen seiner „The Last Dance World Tour 2026“ performte Weltstar Jason Derulo am Samstag (28. Februar) in der Lanxess-Arena.

Party-People so weit das Auge reicht. Beim Jason-Derulo-Konzert am Samstagabend in der Lanxess-Arena in Köln-Deutz feierten 20.000 Menschen zu den ansteckenden Beats des 36-jährigen Amerikaners. Damit war die Arena ausverkauft.

Jason Derulo: Verkehrschaos rund um die Lanxess-Arena

Rund um die Lanxess-Arena herrschte vor dem Konzert wie üblich reger Verkehr. Aufgrund der Streiks im Nahverkehr waren viele Konzertbesucher gezwungen, statt mit der Bahn mit dem Auto zu kommen. Das befürchtete Verkehrschaos blieb allerdings aus. Es war nicht voller, als bei Events, die nicht zufällig auf einen Streiktag im Nahverkehr fallen.

Die Voraussetzung, für einen unvergesslichen Abend, war bei den Fans da schon mal gegeben. Und bei Derulo?

Einige Tage vor seinem Auftritt in der Lanxess-Arena sorgte der Weltstar in Hallstadt für Fan-Frust: Hier sollte er am Mittwoch, 25. Februar, gegen 23.30 Uhr eigentlich ein Club-Konzert im Club Vamos geben. Allerdings kam Derulo erst fast drei Stunden zu spät – und war nach guten 20 Minuten schon wieder weg. Das ärgerte die Fans, die auf ihren Star gewartet hatten, natürlich sehr.

Bei seiner Show in der Arena schaffte er es dann fast pünktlich, nur gut 20 Minuten später als erwartet, auf die Bühne. Unter tosendem Applaus und lautem Gekreische hießen die 20.000 in der Arena ihren Star herzlich willkommen.

Jason Derulo: Tänzerisches Feuerwerk in der Lanxess-Arena

Dafür lieferte der 36-Jährige dann auch eine Show ab, die ihresgleichen sucht. Musikalisch wummerten die Beats und Bässe aus den Boxen und auch der Gesang kam die meiste Zeit eher vom Band als aus dem Mund des „Whatcha Day“-Interpreten.

Live-Gesang ist aber auch nicht das, was die meisten Fans von einem Jason-Derulo-Konzert erwarten. Hier geht es eher um die Performance, die Atmosphäre, den Tanz und die Partystimmung.

Schon die Bühne alleine, die mehrere Male umgebaut wurde – von einem futuristischen Labor, zum Dschungel, über eine coole Bar hin zu einem Vulkan – war ein echter Hingucker, auf dem man gar nicht wusste, wo man zuerst hinsehen sollte. Nicht zu vergessen die bunte Lasershow und das Feuerwerk, während der Show. Herausragend war aber die sportliche Leistung auf der Bühne.

Denn was die tänzerische Performance angeht, ist es aber schwer, einen Vergleich für das zu finden, was Jason Derulo und seine Crew am Samstagabend in Köln auf der Bühne zeigten. Rhythmus liegt dem Amerikaner mit haitianischen Wurzeln einfach im Blut. Unterstützt von acht Tänzerinnen – letztere ausschließlich in sehr knappen Outfits, mit String-Bodys, Strapsen und Overknee-Stiefeln – und vier Tänzern zeigte Derulo eine choreografische Hochleistung nach der anderen.

Die Fans feierten auf jeden Fall, was das Zeug hält. Auf den Rängen blieb niemand auf seinem Platz sitzen – zu ansteckend war die Musik und der Wunsch, sich mit den Beats der Derulo-Songs zu bewegen. Eine Show, die einfach gute Laune macht und die Anwesenden die Welt außerhalb der Arena für ein paar Stunden vergessen ließ.

Jason Derulo: „Es war einzigartig“

Vor dem Konzert überreichte Arena-Chef Stefan Löcher Jason Derulo den „Sold-Out-Award“, den Preis dafür, dass er die LANXESS Arena ausverkauft hat. Am Ende des gut zweistündigen Gigs bedankte sich der „Talk Dirty“-Sänger bei seinen Fans.

Jason Derulo mit Stefan Löcher, der ihm den „Sold-Out-Award“ überreicht hat.

Copyright: AMG

Jason Derulo mit Stefan Löcher, der ihm den „Sold-Out-Award“ überreicht hat.

„Es war unglaublich, für 20.000 Menschen zu singen“, sagte der 36-Jährige. Und weiter: „Damit wurde für mich heute Abend ein Traum wahr.“ Und damit nicht genug für einen Abend…

Jason Derulo im Vanity in Köln und dann weiter nach Düsseldorf

Nach dem Gig in der Lanxess-Arena sollte der 36-Jährige dann ein weiteres Club-Konzert im Club Vanity auf den Ringen geben – bevor er dann weiter nach Düsseldorf in den Club Rudas Studio zog.

Ein Abend, drei Konzerte – straffes Programm, vor allem, wenn man bedenkt, wie viel der 36-Jährige bei seinen Auftritten tanzt und sich bewegt. Jason Derulo bekam vom Publikum in NRW offenbar einfach nicht genug.

Dafür hatten Fans, die kein Ticket mehr für das ausverkaufte Arena-Konzert hatten, so auch noch recht kurzfristig die Chance, zu relativ erschwinglichen Preisen von 25 Euro in Köln und 43,80 Euro in Düsseldorf den Sänger live und in Aktion zu erleben.

Reisende schauen auf die Anzeigetafel im Kölner Hauptbahnhof.

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