Ein junger Kölner übernimmt das alte Henssler-Restaurant. Was er daraus macht und welche irre Verbindung er zu dem Ort hat, ist eine Story für sich.
Nach Henssler-LokalKölner (26) schmeißt alles um – unglaubliche Pointe in seiner eigenen Vita

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Inhaber Alexander Portz (l.) und Chefkoch Denis Naka im neu gestalteten Restaurant.
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In Köln-Ossendorf, in der Motorworld, hat sich was getan. Das „Ahoi Steffen Henssler“ ist seit März Geschichte. An seine Stelle tritt das „Baratie“, geführt von dem erst 26-jährigen Alexander Portz. Er hat das Interieur radikal verändert: Das maritime Flair ist verschwunden, stattdessen dominieren jetzt stilvolle Holz-Elemente und elegante Grautöne das Bild.
Das kulinarische Konzept nennt sich „Modern Fusion“-Küche. Am Herd steht Denis Naka, der seine Erfahrung aus dem „Via Bene“ in der Benesisstraße mitbringt. Die Speisekarte ist vielfältig und reicht von Curry (startet bei 17,50 Euro) über Austern (drei Stück kosten 15,90 Euro) bis hin zu Hirschmedaillons für 49 Euro oder einem Thunfisch-Steak für 38,50 Euro.
Nährwerte auf der Karte: Das steckt dahinter
Der besondere Kniff im „Baratie“: Zu jedem einzelnen Gericht werden die Nährwerte – also Kalorien, Proteine, Fett und Kohlenhydrate – exakt ausgewiesen. „Ich lege großen Wert auf Qualität und gesunde Ernährung. Es gibt viele Leute, die nach Ernährungsplan essen und für die bieten wir diesen Service“, erläutert Alexander Portz.
Diese Idee hat einen persönlichen Hintergrund: Der junge Gastronom hat selbst mit eiserner Disziplin und Sport in den letzten Jahren 40 Kilo verloren. Dennoch soll der Genuss an erster Stelle stehen. „Mein Ziel ist es, dass in einer bunten Gruppe mit ganz verschiedenen Menschen hier jeder etwas finden kann.“ Eine umfangreiche Weinauswahl sowie zahlreiche Cocktails, auch ohne Umdrehungen, runden das Angebot ab.
An Platz mangelt es nicht: Im Innenbereich finden 40 Gäste Platz, während der Wintergarten und die neu möblierte Terrasse Raum für über 100 weitere Personen bieten. Im Außenbereich gibt es zudem einen Foodtruck, der Gerichte wie asiatische Nudeln oder Currywurst für den schnellen Hunger verkauft, auch zum Mitnehmen.
„Wir wollen hier auch die Nachbarschaft versorgen“, betont Portz. Zukünftig sind Events wie ein Weihnachtsmarkt geplant, und die Räumlichkeiten stehen auch zur Miete für Feiern zur Verfügung.

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Das Restaurant hat auch einen Wintergarten und eine große Terrasse mit einem Foodtruck.
Was kaum jemand ahnt: Alexander Portz ist eigentlich ein Branchenfremder und kuriert aktuell die Verletzungen eines schweren Motorradunfalls. Seine Ausbildung zum Elektroingenieur absolvierte er im Betrieb seines Vaters. Und dann kommt die unglaubliche Pointe: „Ich habe ausgerechnet hier in den Räumen am ersten Tag meiner Ausbildung den Verteilerkasten aufgestellt“, verrät er lachend.
Die Passion für gutes Essen siegte am Ende aber über die Elektrotechnik. Den Standort in Ossendorf betrachtet er als sportliche Aufgabe, bleibt aber zuversichtlich: „Aber wir werden das schaffen. Und ich mag die Lage lieber, als mitten in der Stadt zu sein.“ Das „Baratie“ hat täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet.
Das Lokal empfängt bereits Gäste. Am 4. Juli steigt die offizielle Eröffnungsfeier – mit einem echten Kölner Highlight: Die Bläck Fööss werden auftreten. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
