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Kölsch unter Druck?Gaffel-Chef: „Ein Alt vom Fass ist in Köln unmöglich“

Heinrich Philipp Becker, Chef der Kölsch-Marke Gaffel, im Brauhaus am Dom.

Copyright: Arton Krasniqi

Heinrich Philipp Becker, Chef der Kölsch-Marke Gaffel, im Brauhaus am Dom.

Der Gaffel-Chef spricht über die Kölsch-Situation in Köln.

Köln und sein Kölsch!

Im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ spricht Heinrich Philipp Becker, Inhaber der Kölsch-Marke Gaffel, unter anderem über die Kölsch-Situation und die Konkurrenz in Köln.

„In der Kölner Gastronomie ist der Anteil von Pils oder anderen Biersorten verschwindend gering. Ein Alt vom Fass ist in Köln unmöglich zu finden. Der Kölner steht sehr zu seinem Produkt“, so Becker.

Trotzdem gebe es auch in Köln Gastronomiebetriebe, die zusätzlich auf Bayrisch Hell setzen, am Heumarkt etwa. Bayrisch Hell werde zwar ganz anders gebraut, sei aber vom Geschmack wie Kölsch ein sehr mildes Bier.

Droht da eine ernst zu nehmende Konkurrenz für das Kölsch?

„Was vor einigen Jahren das Weizenbier war, ist eben heute Bayrisch Hell. Aber ja, bayerische Folklore wird in der Stadt aktuell sichtbarer. Wie nachhaltig das ist, wird sich zeigen. Wir nehmen es erstmal als Modewelle“, ist Becker der Meinung.

Das ganze Interview mit Gaffel-Chef Heinrich Philipp Becker: HIER lesen. (red)

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