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Wetter, Sperrungen, KVBAlles zu Schull- un Veedelszöch und Rosenmontag

Das neue Motto ist ‚Alaaf, mer dun et för Kölle‘. Blick auf den Rosenmontagszug im vergangenen Jahr.

Copyright: Uwe Weiser

Das Motto dieser Session: „Alaaf, mer dun et för Kölle“. Blick auf den Rosenmontagszug im vergangenen Jahr.

Züge, Wetter, Verkehr: Das müssen Jecke jetzt für die Schull- un Veedelszöch und Rosenmontag wissen.

Obwohl der Straßenkarneval bereits auf Hochtouren läuft, bereitet sich Köln auf den absoluten Höhepunkt der Session vor.

Am Sonntag ziehen die Schull- un Veedelszöch durch die Stadt, am Montag folgt dann der Rosenmontagszug.

Wann startet der Rosenmontagszug?

Beide großen Umzüge nehmen ihren Anfang am Chlodwigplatz und sind jeweils etwa sieben Kilometer lang. Der Rosenmontagszug beginnt um 10.00 Uhr, und die ersten Gruppen sollen kurz vor 14.00 Uhr das Ziel erreichen – zu diesem Zeitpunkt startet Prinz Niklas I. gerade erst auf seinem Wagen.

Er wird als Letzter im Zug in der Gregorius-Maurus-Straße erwartet, idealerweise vor Einbruch der Dunkelheit zwischen 17.00 und 18.00 Uhr.

Aus diesem Grund ist der Rosenmontagszug in diesem Jahr auch kürzer als 2025, als der Tag auf Anfang März fiel und es länger hell blieb. Mit 11.500 Teilnehmenden sind rund 1000 Personen weniger dabei als im Vorjahr. Davon marschieren 3029 in den Fußgruppen mit, 1560 fahren auf Wagen, und 1122 Musikerinnen und Musiker in 60 Kapellen sorgen für Stimmung. 3469 Helfende sind ebenfalls gemeldet. Insgesamt verteilen sie sich auf 74 Gruppen.

Im Zug sind 21 Motivwagen zu sehen, die das Team der Kritzelköpp mit Zugleiter Marc Michelske über das Jahr entworfen hat. Hinzu kommen 74 Festwagen und 68 Bagagewagen für 300 Tonnen Kamelle und 300.000 Strüßjer. Der Zug selbst hat eine Länge von 8 Kilometern.

Das Motto dieser Session lautet „Alaaf – Mer dun et för Kölle. Damit möchte das Festkomitee den Fokus auf die vielen ehrenamtlich in Köln tätigen Menschen lenken: rund 30.000 Karnevalisten und Karnevalistinnen und laut Festkomitee mehr als 200.000 Menschen insgesamt.

Wann ziehen die Schull- un Veedelszöch durch Köln?

Einen Tag zuvor, am Sonntag, ziehen 8500 Teilnehmende fast die gleiche Strecke bei den Schull- un Veedelszöch durch die Stadt. Diese beginnen am Sonntag um 11.11 Uhr. Vorneweg gehen 42 Schulen mit 4000 Teilnehmenden. Davon sorgen 500 junge Kölnerinnen und Kölner für die Musik. Den zweiten Teil bilden 48 Veedelsgruppen mit weiteren 110 Musikern und Musikerinnen. Organisiert werden die Schull- un Veedelszöch vom Verein Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums. Sprecher Benedict Conin macht sich wegen des kalten Wetters am Wochenende keine Sorgen: „Die Schülerinnen und Schüler sind es gewohnt, dass man sich warm anziehen muss.

Eine 30-köpfige Jury wählt drei Gruppen aus, die am darauffolgenden Tag auch im Rosenmontagszug mitlaufen dürfen: die beste Wagengruppe, die beste Fußgruppe und die originellste Gruppe. Seit dem Vorjahr werden auch drei Schulen für besonders gelungene Kostüme ausgezeichnet. Es werden mehr als 250.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet.

Wie kleidet man sich am besten?

Warm. Echte Jecken lassen sich bekanntlich von nichts vom Straßenkarneval abhalten: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlecht vorbereitete Kostüme. Diese Vorbereitung sollte in diesem Jahr jedoch mit aller Ernsthaftigkeit erfolgen, da das Wetter bisher keine Rücksicht auf den Kölner Karnevalskalender zu nehmen scheint. Am Sonntag soll es maximal drei Grad warm werden, tagsüber trocken bleiben, aber am Abend könnte es schneien. Am Montag soll es nass werden. Falls nicht doch noch ein Kölner Karnevalswunder geschieht, werden Regenponchos und bunte Schirme das Bild am Zugweg bestimmen.

Für die hoffentlich wenigen, die nun abgeschreckt sind: Der WDR überträgt am Rosenmontag ab 9.30 Uhr live, kommentiert von Sabine Heinrich und Guido Cantz. Am Sonntag kommentieren Monika Salchert und Sven Pistor die Schull- un Veedelszöch von 12.30 Uhr bis 15.40 Uhr im WDR.

Welche Straßen sind gesperrt?

Aufgrund der Schull- un Veedelszöch am Sonntag und des Rosenmontagszugs am Montag werden große Teile der Innenstadt abgeriegelt – am Sonntag ab 6.00 Uhr, am Montag ab 5.30 Uhr. Viele Parkhäuser und Tiefgaragen in den Vierteln Dom/Rhein und Neumarkt sind daher nicht erreichbar.

Bereits in den Nächten davor lässt die Stadt Fahrzeuge entlang der Zugstrecke abschleppen, insbesondere im Aufstellungsbereich rund um den Chlodwigplatz. Wer dort parkt, sollte die Beschilderung genau beachten und sein Auto rechtzeitig umparken.

Während der Sperrzeiten kann der Bereich östlich des Hohenzollernrings – zwischen Magnusstraße/Burgmauer und Appellhofplatz/Mittelstraße sowie der nördlichen Umfahrung des Neumarkts – nur über die Glockengasse und Tunisstraße in südlicher Richtung verlassen werden. Auch die Deutzer Brücke bleibt während der Umzüge komplett gesperrt: am Sonntag ab 7.00 Uhr, am Rosenmontag ab 6.00 Uhr – jeweils bis zum Ende der Züge.

Alternative Routen für den Durchgangsverkehr sind für die Nord-Süd-Richtung: Schönhauser Straße – Marktstraße – Bischofsweg – Am Vorgebirgstor – Pohligstraße – Weißhausstraße – Universitätsstraße – Innere Kanalstraße – Severinsbrücke – Gotenring – Justinianstraße – Deutz-Mülheimer Straße – Pfälzischer Ring – Zoobrücke.

Für den Ost-West-Verkehr gilt: Subbelrather Straße – Erftstraße – Maybachstraße – Am Kümpchenshof – Kyotostraße – Victoriastraße – Ursulastraße – Maximinenstraße – Goldgasse (die Zufahrt zu allen Rheinbrücken ist hier möglich).

Zusätzlich ist die Fahrt zur Severinsbrücke vom Barbarossaplatz über den Rothgerberbach und den Perlengraben möglich.

Wie sorgt die Polizei für Sicherheit?

Ähnlich wie bereits an Weiberfastnacht sind am Rosenmontag rund 1500 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, am Karnevalssonntag sind es etwas weniger. Sie werden vor allem den Zugweg sichern, sind aber auch in den weiteren Karnevals-Hotspots wie dem Zülpicher Viertel präsent.

Wie fahren Bahnen und die KVB?

Zusätzlich zum regulären Bahnbetrieb werden zahlreiche Sonderzüge rund um Köln eingesetzt. Die Deutsche Bahn setzt an den Karnevalstagen über 100 zusätzliche Sicherheitskräfte am Hauptbahnhof, am Bahnhof Süd und am Bonner Hauptbahnhof ein. Bei den KVB-Linien kommt es wegen der Züge zu einigen Fahrplanänderungen.

Am Karnevalssonntag ist der Abschnitt zwischen Heumarkt und Neumarkt gesperrt, weshalb die Linien 1, 7 und 9 getrennt werden. Die Linie 9 fährt zudem ab 14.00 Uhr nicht mehr durch das Univiertel. Die Linie 15 endet zwischen 9.00 und 15.00 Uhr an der Ulrepforte. Die Linie 16 bleibt wie an den Vortagen geteilt und endet aus Bonn kommend an der Severinstraße, aus Niehl am Ubierring. Zwischen Keupstraße und Bocklemünd verkehrt von 9.30 bis 17.00 Uhr die Ersatzlinie E4, die Linie 17 fällt den ganzen Tag aus.

Am Rosenmontag gelten ähnliche Einschränkungen: Auch hier ist der Abschnitt Heumarkt–Neumarkt zwischen 9.30 und 17.00 Uhr gesperrt, weshalb die Linien 1, 7 und 9 getrennt werden. Ab 11.00 Uhr wird die Linie 9 erneut über die Haltestelle Aachener Str./Gürtel umgeleitet. Zusätzlich ist der Abschnitt zwischen Chlodwigplatz und Ubierring gesperrt, sodass die Linie 15 von 9.00 bis 15.30 Uhr nur bis zur Ulrepforte fährt. Die Linie 16 bleibt weiterhin getrennt; die Haltestelle Kartäuserhof wird während des Rosenmontagszuges nicht bedient, von Niehl kommend fährt die 16 bis 15.30 Uhr nur bis zur Ulrepforte. Die Linie 17 entfällt auch am Rosenmontag vollständig, der Nachtverkehr wird im 30-Minuten-Takt durchgeführt (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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