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Arena-KonzertSo viele helfen: Kölner Karneval schon jetzt mit Mega-Spendensumme

Unbenannt

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn, hier im Mai 2020.

von Bastian Ebel (bas)

Köln – Es ist endlich das richtige Signal für viele Menschen hinter den Kulissen des Kölner Karneval: In einer noch nie da gewesenen Solidaritätsaktion wollen Festkomitee, Institutionen und Künstler die durch die Corona-Pandemie in Not geratenen Helfer und Helferinnen unbürokratisch unterstützen. Schon vor dem geplanten Mega-Konzert in der Lanxess-Arena (11. Februar) ist eine gewaltige Spendensumme zusammengekommen. Und sie wird noch anwachsen.

  • Kölner Karneval gründet Hilfsfonds
  • Mega-Konzert in der Lanxess-Arena
  • Gigantisches Spendenaufkommen nach einer Woche

Für die Spendenaktion: „Nur zesamme sin mer Fastelovend. Mer looße üch nit allein” ist ein Live-Streaming mit Kölner Top-Bands in der Lanxess Arena geplant. An Weiberfastnacht soll das digitale Event stattfinden.

Doch schon jetzt, vor der eigentlichen Hilfsaktion, bekommt die Idee unglaublichen Zuspruch. Bei der Spendenaktion sind in nur einer Woche bereits 250.000 Euro eingegangen, wie das Festkomitee am Montag (1. Februar) in einer Mitteilung bekanntgab. 

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Köln: „Nur zesamme sin mer Fastleovend“ bringt Prominente und Top-Bands zusammen

Auf einer digitalen Pressekonferenz am Montag (25. Januar) stellten Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn und Künstler diese Solidaritäts-Aktion vor. Kurz: Ein Spendenfonds soll sich vor allen Dingen um in Not geratene Veranstaltungstechniker, Karnevalskünstler, ehrenamtliche Tanzgruppen und Spielmannszüge drehen.

Kuckelkorn_Konfi

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn bei der Pressekonferenz.

„Nur zesamme sin mer Fastleovend- mer looße üch nit allein“ heißt die Aktion, die schon jetzt von Klüngelköpp, Höhner, Cat Ballou, Miljö, Guido Cantz, Martin Schopps, Volker Weininger, Jupp Menth und Bernd Stelter unterstützt wird. Schirmherren sind u.a. Henriette Reker, Bettina Böttinger, Wofgang Bosbach und viele weitere.

„Wir als Festkomitee sind nur Mittler und nutzen, wenn man so will, unser Netzwerk“, sagt Kuckelkorn im EXPRESS-Gespräch. Denn ein unabhängiger Beirat (unter anderem mit Bernhard Conin von Kölnkongress, Arena-Chef Stefan Löcher und Norbert Minwegen, Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) wird dann entscheiden, wer schnell Hilfe bekommen soll. Dafür kann man sich dann bewerben.

Köln: Benefiz-Konzert in Lanxess-Arena

Und dann verkündeten die Protagonisten einen Fastelovend-Lichtblick schlechthin: An Weiberfastnacht wird es in der Lanxess-Arena ein großes Benefiz-Konzert unter Einhaltung aller Corona-Auflagen geben. Dabei sollen dann die Künstler bei einem Spendenmarathon auftreten. „Ziel ist, dass sich die Karnevalisten über die Bildschirme das Konzert anschauen und spenden“, sagt Kuckelkorn.

Schunkeln

Zusammenstehen heißt es jetzt im Kölner Karneval. (Hier ein Foto von Weiberfastnacht 2020 auf dem Alter Markt)

Dabei soll der Livestream frei verfügbar sein: Man setzt auf die Solidarität aller Karnevalisten, dann auch an den Fonds zu spenden.

Wer den Jecken „Hinger d’r Britz“ schon jetzt helfen möchte, kann das über eine Spende tun. Dafür steht das Spendenkonto der Akademie für uns kölsche Sproch zur Verfügung. Infos: https://www.nitallein.de

Empfänger: Akademie för uns kölsche Sproch IBAN: DE 74 3705 0198 1935 64 38 80 Sparkasse KölnBonn Verwendungszweck: „Künstlerfonds Kölner Karneval“