Die Demonstration an Halloween sollte ursprünglich am Heumarkt stattfinden. Nun treffen sich die Teilnehmenden am Konrad-Adenauer-Ufer.
Nicht mehr auf dem HeumarktKölner Gen-Z-Demo verlegt! Neuer Standort

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Demo in Berlin gegen die Wehrpflicht (Archivbild). Unter dem Motto „Gen Z regelt“ ist am 31. Oktober auch in Köln eine große Kundgebung geplant.
Aktualisiert:
Für die Demonstration der Initiative „Gen Z regelt“ am Samstag, 31. Oktober, in Köln gibt es eine wichtige Planänderung!
Die Kundgebung um 14 Uhr soll nun am Konrad-Adenauer-Ufer stattfinden und nicht wie zunächst gemeldet am Heumarkt. Das bestätigte die Polizei am Donnerstagmittag (29. Oktober).
Verkehrsbehinderungen am Samstag
Grund für die Verlegung ist die gestiegene Teilnehmerzahl. Zunächst waren 5000 Teilnehmende angemeldet worden, seit Mittwoch ist aber klar, dass die Veranstalter mit 15.000 Menschen rechnen. Für eine solche Menge ist der Heumarkt zu klein, daher wird jetzt auf den Bereich am Rhein ausgewichen. Dort ist mehr Platz. Die Polizei will mit vielen Kräften vor Ort sein.
Der Menschenstrom zu dem Bereich am Rheinufer dürfte über den Breslauer Platz am Hinterausgang des Hauptbahnhofs erfolgen. Die Polizei rechnet mit Verkehrsbeeinträchtigungen. Ob die Rheinuferstraße gesperrt werden muss, ist aber noch unklar. Dies hänge davon ab, wieviele Menschen tatsächlich zur Demo erscheinen, so der Sprecher.
Unklar ist auch noch, ob die Kundgebung zu einem Aufzug wird, wie von den Veranstaltern gewünscht. Hierzu liefen am Donnerstagmittag noch „Kooperationsgespräche“ zwischen den Veranstaltern und der Polizei, um eine mögliche Route abzuklären. Zunächst hatte „Gen Z regelt“ zu einer Standkundgebung aufgerufen.
„Gen Z regelt“ blockiert TH Köln am Kölner Ubierring
Die Proteste von „Gen Z regelt“ sollen an Halloween in ganz Deutschland stattfinden. In Köln hatten zuletzt unter anderem auch Vertreter der Linken und der Grünen über Instagram zur Teilnahme aufgerufen. Ausgangspunkt für die Proteste von Schülerinnen und Schülern und Studierenden sind die Demonstrationen in Frankreich, die teilweise in Gewalt eskalierten. In Deutschland betonen die Organisatoren den friedlichen Protest. Gefordert werden unter anderem mehr Geld für Bildung, Suchthilfe und Psychotherapie statt Kürzungen, ein bezahlbares Leben, ein Nein zur Wehrpflicht sowie konsequenter Klimaschutz.
Sie türmten Barrikaden vor dem Haupteingang auf. Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort, es blieb aber alles friedlich. Die rund 30 Protestierenden versammelten sich von 7.30 Uhr bis 10.30 Uhr vor dem Gebäude, dann löste sich die Demo auf.
