Die Karnevalsparty am 11.11. im Hellers Brauhaus ist ausverkauft — jetzt nutzen Betrüger die Not der Fans aus. Was Ticket-Käufern jetzt droht.
„Erhalten keinen Eintritt“Kölner Gastro im Karnevals-Zentrum: dringende Warnung

Copyright: Uwe Weiser
Party im Hellers Brauhaus – das Foto wurde am 8. Februar 2023 aufgenommen und zeigt den Frauenchor Veedelsperlen bei einem Auftritt. Der Betreiber des Brauhauses warnt vor falschen Tickets für den 11.11.

Die Karnevalsparty im Hellers Brauhaus auf der Roonstraße am 11.11. ist wieder einmal ausverkauft — und genau das machen sich offenbar Betrüger zunutze.
„Wir müssen leider vor gefälschten E-Tickets für unsere Karnevalsparty am 11.11. warnen. Für diese Party gibt es keine Vorverkauf-Tickets mehr. Offenbar Grund genug für einige Schlaumeier, gefälschte Tickets verkaufen zu wollen“, schreibt Hellers auf Instagram.
Achtung! Hellers warnt vor Ticket-Betrug am 11.11.
Besonders brisant: Wer jetzt noch auf dem Zweitmarkt ein Ticket kaufen will, geht ein echtes Risiko ein. „Der QR-Code auf den Tickets ist fälschungssicher und nur einmal gültig. Heißt: Personen, deren Ticketcode als ‚ungültig ‘ oder als ‚schon genutzt‘ erkannt wird, erhalten KEINEN EINTRITT zur Party“, warnt der Veranstalter.
„Wenn man auf dem Zweitmarkt etwas kauft und dann nachher an der Tür steht und wir das scannen, das eigentliche Ticket aber schon entwertet ist, dann können wir die Person natürlich nicht reinlassen. Dann gibt es Ärger an der Tür“, ergänzt Hellers-Chef Steffen Potratz-Heller auf EXPRESS.de-Nachfrage.
„Es gibt Menschen, die Karten anbieten, indem sie einfach das PDF mehrfach kopieren und verkaufen“, erklärt Potratz-Heller die Masche.
Unter dem Ticket-Posting hätten sich schnell einschlägige Kommentare gehäuft: „Habe noch Tickets, bitte persönliche Nachricht.“ Genau davor warnt Potratz-Heller.
Eine konkrete Zahl, wie viele gefälschte Tickets bislang im Umlauf sind, kann er nicht nennen.
Auch in der Vergangenheit gab es bei anderen Veranstaltungen anderer Gastronomen immer wieder Betrugsversuche. So hatte auch „Unkelbach“-Betreiber Alexander Manek Weiberfastnacht 2026 vor Ticket-Betrügern gewarnt.
Sein Rat an alle, die trotzdem ein Hellers-Ticket aus zweiter Hand kaufen wollen: Vorsicht walten lassen und sich im Zweifel die Original-Rechnung zeigen lassen, „damit man wirklich weiß, die sind auch gekauft und nicht zehnmal kopiert.“
Wer den Vorverkauf verpasst hat, muss die Party aber nicht komplett abschreiben: Am 11.11. öffnet Hellers immer wieder eine Tageskasse. Wann und wie viele Gäste darüber noch reinkommen, entscheidet laut Veranstalter das Personal spontan an der Tür.
