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Wichteln ja, Glühwein nein Ordnungsamt rückt an: Neuer Trubel am Kölner Eifelwall

Am 8. Dezember gab es am Kölner Eifelwall den nächsten Einsatz des Ordnungsamts.

Der Kölner Eifelwall kommt nicht zur Ruhe.

Der Anwohner-Zoff am Kölner Eifelwall wurde nur kurzzeitig beigelegt. Eine Sprecherin der Stadt erklärt EXPRESS.de den nächsten Einsatz des Ordnungsamts vor Ort.

Es war von allen Beteiligten Besserung gelobt worden und der notorisch polarisierende Eifelwall sollte zur Ruhe kommen.

Doch nun mussten Ordnungskräfte der Stadt zum erneuten Male auf der für den Verkehr seit längerer Zeit gesperrten Straße anrücken - wegen Wichteln und Glühwein! So schilderte es zumindest eine Userin in den sozialen Netzwerken, die offenbar an Ort und Stelle einen nachbarschaftlichen Wichtelabend in der Adventszeit hatte organisieren wollen.

Neue Räumung am Kölner Eifelwall

„Ein paar Handvoll Leute, ein Topf Glühwein und Wichtelgeschenke nach Feierabend... Ist das denn erlaubt? Nein, auf gar keinen Fall - das ist eine unerlaubte Sondernutzung!“, heißt es in dem Beitrag.

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Und weiter: „Vier Einsatzfahrzeuge mit voller Besatzung machten klar, dass der öffentliche Raum nicht einfach so von irgendeiner dahergelaufenen Öffentlichkeit kreativ genutzt werden darf. Personalienfeststellung und angekündigte Anzeigen statt Wichtelgeschenke und Weihnachtsklänge. Danke für nix.“

Wirbel am Eifelwall in Köln: Ordnungsamt äußert sich

War das Vorgehen der Beamten etwa willkürlich und anmaßend? Unweit, an der Zülpicher Straße in Köln, hatten sich Ordnungsamts-Mitarbeiter erst vergangene Woche wenig „besinnlich“ gezeigt und drei Deko-Tannenbäume vor dem Frühstückslokal „St. Louis“ zum Unwillen der Betreiber und verdutzten Gäste barsch einkassiert.

Eine Sprecherin der Stadt Köln stellt auf EXPRESS.de-Nachfrage die Sache am Eifelwall jedoch wie folgt klar: „Die Leitzentrale des Ordnungsdienstes erreichte gegen 18 Uhr die Beschwerde eines Bürgers, dass ein Auto in den verkehrsberuhigten Bereich am Eifelwall hereingefahren sei und dort Sperrmüll ablade. Mitarbeitende des Ordnungsdienstes stellten vor Ort ein nachbarschaftliches Wichteln fest. Mit dem Fahrzeug war Equipment für dieses Beisammensein angeliefert worden.“

Köln: Stadt-Sprecherin erklärt das Vorgehen der Beamten

Weiter berichtet die Sprecherin: „Da die Mitarbeitenden das Geschehen grundsätzlich als Nachbarschaftsaktion bewerteten, lösten sie die Veranstaltung nicht auf. Der Glühweinausschank und das Abspielen von Musik mit Verstärker (Verstoß gegen die Kölner Stadtordnung) wurden aber untersagt. Es wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet“.

Wichteln ja, Glühwein nein. Das Theater am Eifelwall hatte zuletzt schon eine Aktuelle Stunde der Bezirksvertretung zur Folge gehabt. Gut möglich, dass die Debatte hier nun eine Fortsetzung erleben wird...

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