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Sex-Tourismus Köln ist Vorbild für Super-Puff in Amsterdam

De Walletjes Amsterdam

Das Rotlichtviertel „De Walletjes” in Amsterdam zieht viele Touristen an. Die Stadt will Konsequenzen ziehen. (Symbolbild)

Köln/Amsterdam – Die Niederländische Hauptstadt Amsterdam ist neben dem Blumenmarkt und der Coffee-Shops besonders für ein Vergnügen bekannt: Das jahrhundertealte Rotlichtviertel „De Walletjes” im ältesten Teil der Stadt ist Anziehungspunkt für Touristen.

Doch gerade die Touristen verursachen der Stadt und ihren Bewohnern viele Probleme. Bürgermeisterin Femke Halsema beklagt vor allem, dass sich viele Touristen gegenüber den meist weiblichen Prostituierten respektlos benehmen.

Prostitutionshotel in Amsterdam: Köln dient als Vorbild

In einer Pressemitteilung kündigte die Stadt Amsterdam am Dienstag an, einen neuen Plan für den Sex-Tourismus ins Auge zu fassen.

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Als Vorbild soll eines der größten Bordelle Europas dienen: Das „Pascha” in Köln.

Es soll eine zentrale Einrichtung her, die nicht mehr ohne weiteres für jedermann zugänglich ist und besser kontrolliert werden kann.

Der genaue Plan stehe zwar noch nicht fest, jedoch gehöre ein Prostitutionshotel wie das „Pascha” zu den Optionen.

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Das „Pascha” in Köln ist Europas erstes Hochaus-Bordell.

Nach dem Konzept des Kölner Hochhaus-Bordells könne sich die Stadt Amsterdam ein Erotikzentrum mit Sextheater, Nachtclubs und Restaurants vorstellen.

Sex-Tourismus in Amsterdam: Stadt zieht Konsequenzen

Halsema wolle damit erreichen, dass die Prostitution aus dem Viertel „De Walletjes” im Hafengebiet zurückgedrängt wird.

Die Stadt betont in ihrer Pressemeldung ganz klar: „Sexarbeit ist ein normaler Beruf, es ist nicht die Absicht, Sexarbeit aus der Stadt zu vertreiben.” Das Ziel sei vielmehr, bessere Bedingungen zu schaffen.

Auch die Stadt Köln hatte in den 1970er Jahren das Hochhaus an der Hornstraße in Ehrenfeld bauen lassen, um die Prostitution in der Stadt besser zu kontrollieren (Hier lesen Sie mehr).

Das damalige „Eros-Center” sollte die leichten Mädchen von der Kleinen Brinkgasse in der Innenstadt in das neue Bordell locken.

Das Konzept sah vor, dass sich die Damen auf elf Etagen in kleine Séparées einmieten konnten.

Kölner Hochhaus-Bordell: 1995 Umbenennung in „Pascha”

Bis Anfang der 80er Jahre lief das Geschäft im „Eros-Center” gut – bis sich die Prostituierten schließlich wieder Arbeit in privaten Clubs suchten.

Erst 1995 wurde das „Eros-Center” durch eine Zwangsversteigerung zum „Pascha”. Die Zahl der Kunden stieg wieder.

Heute gilt das „Pascha” als eines der größten Bordelle Europas. Auf elf Etagen können sich selbstständige Prostituierte einmieten. Gleichzeitig gibt es ein Hotel und einen Nachtclub sowie ein Restaurant, ein Beautycenter, eine Boutique und einiges mehr. (cab)

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