Alles neu an der Hornstraße Kölner Bordell „Pascha“ öffnet wieder, so sieht es drinnen aus

Eine Bühne mit Beleuchtung: Das Kölner Bordell „Pascha“, hier eine Aufnahme des „Night Club“ vom Mittwoch (16. März), wurde umfangreich saniert.

Das Kölner Bordell „Pascha“, hier eine Aufnahme des „Night Club“ vom Mittwoch (16. März), wurde umfangreich saniert.

Das Kölner Großbordell „Pascha“ eröffnet nach eineinhalb Jahren Corona-Pause und einem Besitzerwechsel bald wieder seine Pforten.

Das „Pascha“ an der Hornstraße öffnet wieder. Am Freitag (18. März) um 21 Uhr ist es soweit. Der neue Besitzer André Wienstroth hat das Bordell samt Hotel auf links gedreht und pink angestrichen. EXPRESS.de gewährte er einen exklusiven Einblick.

Zu Beginn des Betriebs soll das Laufhaus auf fünf Etagen Gäste empfangen, da die Sanierung noch nicht komplett abgeschlossen ist. „Wir haben uns dazu entschieden, um die Gehälter unseres fest angestellten Personals weiterbezahlen zu können. Sonst wäre es eng geworden. Der Umbau ist zu 70 Prozent abgeschlossen. Mit den Einnahmen wird dann nach und nach der Rest erledigt“, erklärt der Inhaber gegenüber EXPRESS.de.

Köln: Bordell Pascha feiert am 18. März Neueröffnung nach Sanierung

Doch für die Gäste stünde alles bereit. Das „Tabledance“ heißt jetzt „Night Club“. Der Eintritt kostet 20 Euro. Für Gäste gibt es 5 Pascha-Dollar, die den Frauen als Trinkgeld zugesteckt werden können. Das Laufhaus kostet  keinen Eintritt.

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Blick auf einen Flur eines Bordells.

So sieht das Laufhaus nach dem Umbau aus: Hier geht es zu den Zimmern der Prostituierten. Offiziell werden sie Verrichtungszimmer genannt.

Der „Night Club“ kann sich nach dem Umbau sehen lassen. Die Farben Lila, Blau und Pink beherrschen dort das Bild. Die Poledance-Stangen auf der Bühne stehen schon bereit. Auch die Bereiche im Laufhaus wurden von Grund auf erneuert. Genauso wie die Hotelzimmer.

Blick auf ein Bett in einem Hotelzimmer.

Das „Pascha“ ist neben dem Bordellbetrieb auch ein Hotel, hier ein Blick in ein renoviertes Zimmer.

Vergangene Woche hatte es schon mal einen kleinen Probelauf gegeben. André Wienstroth hatte einige geladene Gäste empfangen. Wer da alles aus der Stadtgesellschaft vorbeigeschaut hat, verrät er nicht. „Diskretion wird bei uns groß geschrieben“, sagt er nur.

Inhaber André Wienstroth hat vor der Eröffnung einen Kuchen in Form des „Pascha“-Gebäudes als Geschenk bekommen.

Inhaber André Wienstroth hat vor der Eröffnung am Freitag (18. März) einen Kuchen in Form des „Pascha“-Gebäudes als Geschenk bekommen.

Nach den umfangreichen Umbauarbeiten, die laut Wienstroth einen niedrigen siebenstelligen Betrag gekostet haben, und allen notwendigen Konzessionen, steht der Eröffnung des Paschas nicht mehr im Weg.

Für Personen, die in ein Bordell möchten, gilt aktuell die 2G-plus-Regel. Also nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich getestet sein müssen. Davon ausgenommen sind Geboosterte und mit ihnen Gleichgestellte.

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