Fund auf A1 in NRW Polizei vor Rätsel: Mann (†37) liegt tot neben seinem Auto 

Entscheidungen gefallen Venloer Straße verändert sich komplett – weniger Autos rund um den Dom?

Verkehr auf der Venloer Straße am 22. Juli 2021.

Das Verkehrschaos auf der Venloer Straße, hier am 22. Juli 2021, soll bald Geschichte sein. Sie wurde nun zur Gemeindestraße herabgestuft und kann dadurch grundlegend verändert werden.

Der Kölner Verkehrsausschuss hat am Dienstag wichtige Entscheidungen bekanntgegeben, die beispielsweise die Venloer Straße oder den Verkehr am Dom verändern werden.

Der Verkehrsausschuss der Stadt Köln hat einige Entscheidungen zu Veränderungen bekannt gegeben, die viele Menschen betreffen werden. Dabei geht es unter anderem um die Venloer Straße zwischen dem Hohenzollernring und der Militärringstraße.

Auch rund um den Dom soll sich einiges ändern und dadurch deutlich weniger Autolärm im Zentrum der Stadt aufkommen.

Köln: Venloer Straße soll zur Einbahnstraße werden

Zum Verkehrsausschuss am Dienstag (17. Mai 2022) gab die Stadtverwaltung unter anderem bekannt, dass die Venloer Straße zwischen dem Hohenzollernring und der Militärringstraße von einer Bundes- zur Gemeindestraße herabgestuft wird. Diese Entscheidung sei vom Landesverkehrsministerium getroffen worden.

Alles zum Thema Ehrenfeld
  • Gitarren-Papst aus Köln Er geht nach 40 Jahren in den Ruhestand 
  • Vorsicht Taschendieb Beute in Kölner ICE versteckt, Zugbegleiter greift durch
  • Überfall auf Kölner Tankstelle Fahndung nach Räubern im Jogging-Dress
  • Boostern und mehr In diesen Kölner Veedeln: Corona-Pieks ohne Termin – so läuft es ab
  • „Es ist eine Tragödie“ Rigoroses Verbot lässt Kölner Tätowierer total verzweifeln
  • Blickfang in Köln Fans von TV-Show dürfen sich freuen – das steckt hinter der neuen Hausfassade 
  • Engere Taktung als Lösung? Nach Foto von überfüllter Bahn: So reagiert die KVB 
  • In vier Monaten Marathon, Jojo-Effekt, OP: Kölner Präsident nimmt unfassbare Kilo-Zahl ab
  • Nach Grabschändungen Hohe Dunkelziffer: NRW kündigt härteres Vorgehen gegen Islamfeindlichkeit an
  • „Gerade sehr extrem“ Kölner Erzieherinnen schildern Corona-Herausforderung

Durch die Herabstufung ist nun unter anderem der Weg frei für den geplanten Verkehrsversuch auf der Venloer Straße zwischen der Inneren Kanalstraße und dem Ehrenfeldgürtel, für den sich die Bezirksvertretung Ehrenfeld zuletzt intensiv eingesetzt hatte. Die Venloer Straße soll zur Einbahnstraße mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde werden.

Für Lino Hammer, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen und Vorsitzender des Verkehrsausschusses, eine richtige Entscheidung: „Endlich haben wir als Stadt die Planungshoheit für diese zentrale Verkehrsachse. Die oft gefährliche Gemengelage aus zweispurig fahrenden Autos und Fahrradfahrern und Fahrradfahrerinnen können wir nun auflösen. Das wird die Sicherheit gerade für die Radfahrenden an diesem Unfall-Hotspot stark erhöhen.“

Auch die Fußgänger und Fußgängerinnen sowie die verschiedenen Geschäfte würden so mehr Aufenthaltsqualität gewinnen. Lino Hammer sagt weiter: „Nicht nur in Ehrenfeld, auch im Bezirk Innenstadt entstehen mit der neuen Einstufung neue Möglichkeiten, um die Venloer Straße attraktiver und sicherer zu machen.“

Köln: Veränderungen sollen für weniger Autolärm am Dom sorgen

Auch rund um den Kölner Dom soll sich verkehrstechnisch einiges ändern, dabei geht es vor allem um den Bereich Trankgasse und Komödienstraße. Die Verkehrsführung soll als Zwischenlösung bis zu einer grundsätzlichen Neuordnung mit folgenden Maßnahmen strukturiert werden:

  • Die Trankgasse wird zwischen Marzellenstraße und Am Domhof zur Fahrradstraße
  • Der Kardinal-Höffner-Platz wird zur Fußgängerzone
  • Die Marzellenstraße und die Komödienstraße werden zu Einbahnstraßen mit Zusatzschild „Radfahrer frei“

Lino Hammer sagt zu diesen Neuerungen: „Das Herzstück unserer Stadt verdient mehr Ruhe und mehr Raum. Aus der Enge rund um den Dom entsteht Platz zum Gehen, Schauen und Begegnen.“

Die vorgeschlagene Zwischenlösung sei sinnvoll, um das Dom-Umfeld kurzfristig attraktiver zu machen. „So kann in Teilen jetzt schon sichtbar werden, wie eine langfristige Lösung für dieses attraktive Stück Innenstadt aussehen könnte“, sagt er weiter. (nb)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.