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Kaum da, schon Zoff Fußgängerzone Ehrenstraße: Ein Detail sorgt jetzt für massive Kritik

Radfahrerin fährt an den Pollern auf der Ehrenstraße vorbei.

Die neue Fußgängerzone auf der Ehrenstraße darf auch von Radfahrenden genutzt werden. Das Foto wurde am Donnerstag (28. April) aufgenommen.

Autos raus, aber Fahrräder weiter drin: Diese Regelung in der neuen Fußgängerzone auf der Ehrenstraße sorgt jetzt für Kritik.

Dass die neue Regelung kommt, war schon länger klar. Doch jetzt, wo sie da ist, gibt es Zoff: Die neue Fußgängerzone auf der Ehrenstraße sorgt für Kritik. Vor allem ein kleines Detail.

Unter der Überschrift „Es reicht” hat das Stadtmarketing Köln ein Statement veröffentlicht. Die klare Forderung: Fußgängerzone muss Fußgängerzone sein!

Ehrenstraße in Köln: Regelung in Fußgängerzone sorgt für Kritik

Seit Dienstag (26. April) ruht der Autoverkehr auf der Ehrenstraße und der Breite Straße zwischen Willy-Millowitsch-Platz und Richmodstraße. Autos dürfen nur ihre privaten Tiefgaragen-Stellplätze ansteuern, zudem ist zwischen sechs und elf Uhr Lieferverkehr erlaubt.

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Aber: Für Radfahrende ist der Bereich weiterhin geöffnet, sie müssen nicht absteigen. Ein Schritt, den Helmut Schmidt, Vorstandsvorsitzender des Stadtmarketings, nicht versteht.

Stadtmarketing Köln meldet sich zu Wort: Radfahrende als Gefahr für Fußgängerinnen und Fußgänger?

„Fußgängerzonen vom Autoverkehr zu befreien, ist sicherlich ein möglicher Weg, Innenstädte attraktiver zu gestalten. Allerdings teilen sich Fußgänger und Radfahrer den gleichen Straßenraum. Das ist teils lebensgefährlich, denn Radfahrer sind teilweise mit hoher Geschwindigkeit und großer Rücksichtslosigkeit unterwegs“. so Schmidt.

Die Befürchtung: Weil der Autoverkehr wegfällt, könnte Radfahrende im Gefühl von ausreichend Platz noch schneller fahren, die Gefahr für Unfälle steige.

Auch Kritik aus der Politik an der neuen Regelung in der Fußgängerzone

„Warum schaffen wir es nicht, in autofreien Zonen mit Radverkehr getrennte Bereiche für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, um Ruhe und Sicherheit in den öffentlichen Straßenverkehr zu bringen?“, so Schmidt weiter.

Poller auf der Ehrenstraße in Köln.

Seit Dienstag (26. April) ist der Autoverkehr auf der Ehrenstraße fast komplett eingeschränkt. Das Foto entstand am 28. April.

Auch in der Politik stößt die Regelung teilweise auf Gegenwind. Teresa De Bellis, CDU-Verkehrsexpertin im Stadtrat, hatte im „Kölner Stadt-Anzeiger“ ihre Kritik geäußert.

„Wieder einmal sind die Leidtragenden die Fußgänger – eine Flaniermeile sieht anders aus“, sagte sie. Ob die Stadt die Entscheidung noch einmal überdenkt? Das Thema scheint zu weiteren Diskussionen zu führen.

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