Aufatmen in Kölner Veedel  Per Zufall entdeckt: Fliegerbombe hat eine Besonderheit

Fritz Pütz (62) vom Kampfmittelbeseitigungsdienst zeigt den Zünder der Bombe.

Fritz Pütz (62) vom Kampfmittelbeseitigungsdienst steht nach erfolgreicher Entschärfung vor der Fliegerbombe und hält deren Zünder in der Hand. Die Bombe war am Montag (18. Oktober 2021) in Köln-Lindenthal entdeckt worden. 

Erneut ist auf Kölner Stadtgebiet eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Diesmal im Stadtteil Lindenthal. 

Köln. Nach dem zufälligen Fund einer Fliegerbombe am Montag (18. Oktober 2021) in Köln-Lindenthal ist um 16.34 Uhr Entwarnung gegeben worden. Die amerikanische Ein-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder wurde entschärft.

Im Anschluss hat Fritz Pütz (62) vom Kampfmittelräumdienst die Fliegerbombe sowie den entfernten Zünder präsentiert. Er erklärte, dass die Bombe eine Besonderheit habe: Die Schrift darauf sei besonders gut zu lesen. Das sei meist nicht der Fall und hänge von der Art des Bodens ab, in dem Blindgänger über die Jahrzehnte liegen. 

Bombenfund auf einem Gelände an der Werthmannstraße in Köln Lindenthal.

Auf diesem Gelände an der Werthmannstraße in Köln-Lindenthal wurde am Montag (18. Oktober 2021) bei Bauarbeiten eine Weltkriegsbombe entdeckt – per Zufall.

Bombenfund in Köln-Lindenthal: Es musste evakuiert werden

Die Fliegerbombe wurde bei Bauarbeiten an der Werthmannstraße entdeckt – per Zufall. Laut Stadt war sie bei umfangreichen Sondierungsmaßnahmen unentdeckt geblieben, weil sie unter einer Leitung versteckt lag. Bereits im August und September waren auf dem Areal Weltkriegsbomben entdeckt und entschärft worden.

Am Nachmittag hatte die Stadt Köln bekannt gegeben, dass rund 300 Personen ihre Wohnungen verlassen müssen. Das Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind sei diesmal von der Evakuierung nicht betroffen, hieß es, Patienten und Mitarbeiter mussten allerdings gesicherte Räumlichkeiten aufsuchen. 

Nach der Evakuierung wurde auch die Militärringstraße zwischen Dürener und Gleueler Straße gesperrt. Es staute sich. Die Sperrungen wurden anschließend sukzessive aufgehoben. Auch die Anwohnerinnen und Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Für sie war eine Anlaufstelle in der Turnhalle des Apostelgymnasiums, Biggestraße 2, eingerichtet worden. (iri)

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