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Zeitzeugen gesuchtKennt ihr noch dieses Kölner Brauhaus? Detail wird vermisst

Das „Gasthaus am Dom“ wurde 2008 kernsaniert.

Copyright: imago/Brockes

Foto von 2003 – das „Gasthaus am Dom“ wurde 2008 kernsaniert.

Kennt ihr noch das „Gasthaus am Dom“?

Fahnen von Küppers Kölsch, Palmen vor der Tür und eine historische Spieluhr über dem Eingang. Wer kennt noch das „Gasthaus am Dom“?

Dieses Foto wurde im Sommer 2003 aufgenommen – vor gut 23 Jahren. Küppers gibt es dort schon lange nicht mehr.

Früher Küppers jetzt Gaffel – 2008 kernsaniert

Direkt neben dem Dom, direkt neben dem Hauptbahnhof – und mittendrin ein Stück Köln, wie es leibt und lebt: Das Gaffel am Dom ist seit 2008 eine feste Institution. Und das in einem Haus, das selbst schon Geschichte geschrieben hat.

Hinter der denkmalgeschützten Fassade des historischen Deichmannhauses steckt mehr als nur ein Brauhaus.

Namensgeber war Wilhelm Ludwig Deichmann, der im 19. Jahrhundert die Grundlage bedeutender privater Bankhäuser legte und Köln zu einem wichtigen Bankenstandort machte.

Zwischen 1827 und 1860 beherbergte das Gebäude das sogenannte „Wallrafianum“ – das erste Museum der Stadt überhaupt und direkter Vorläufer des heutigen Wallraf-Richartz-Museums. Gegründet auf der Sammlung des Kölner Gelehrten Ferdinand Franz Wallraf, war es ein kultureller Meilenstein für die Stadt.

Das Glockenspiel am „Gasthaus am Dom“ hängt nicht mehr (Archivfoto).

Copyright: imago/Werner Otto

Das Glockenspiel am „Gasthaus am Dom“ hängt nicht mehr (Archivfoto).

Nach einer umfassenden Kernsanierung wurde das Haus schließlich 2008 als Gaffel am Dom neu eröffnet – und verbindet seitdem auf eindrucksvolle Weise historische Architektur mit lebendiger Brauhauskultur.

Allerdings: Wer genauer hinschaut, wird ein Detail vermissen – das Glockenspiel über dem Eingang. Die wurde im Rahmen der Gebäudesanierung abgebaut. Aber wo ist es jetzt?

Wisst ihr, wo das Glockenspiel geblieben ist? Habt ihr früher im „Gasthaus am Dom“ gearbeitet? Meldet euch bei uns! Fotos, Videos und Infos jetzt hier schnell und einfach hochladen. Oder schreibt mir: matthias.trzeciak@kstamedien.de

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